Heute ist der 6.04.2025
Datum: 6.04.2025 - Source 1 (https://www.shz.de/lokales/husum/artikel/bundestagswahl-2025-wie-kann-die-verkehrswende-gelingen-48301127):
- Thema: Infrastruktur in Nordfriesland
- Beteiligte Politiker:
- Lars Thiele-Kensbock (Linke)
- Kurt Kleinschmidt (AfD)
- Gyde Jensen (FDP)
- Denise Loop (Grüne)
- Lukas Knöfler (SSW)
- Truels Reichardt (SPD)
- Leif Bodin (CDU)
- Diskussion über notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region
- Bezug auf die Marschbahn als politisches Dauerthema
Source 2 (https://bahnblogstelle.com/223568/marschbahngipfel-fordert-zweigleisigen-ausbau/):
- Auf der Marschbahn nach Sylt gibt es seit Jahren Probleme wie Verspätungen und überfüllte Züge.
- Eine Resolution von Kreis und Land fordert den zweigleisigen Ausbau der gesamten Marschbahnstrecke.
- Der vierte Bahngipfel Nordfriesland hat die Resolution unterzeichnet, um den Ausbau voranzutreiben.
- Hintergrund sind Berichte über mögliche Verzögerungen der Planungen aufgrund der Haushaltslage im Bund.
- Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen fordert den Bund auf, den Ausbau trotz Sparzwängen fortzusetzen.
- Es gibt bisher keine Absage, aber auch keine Zusage aus dem Bundesverkehrsministerium.
- Staatssekretär Gero Hocker hat am Bahngipfel teilgenommen und versichert, dass der Bundestag sich noch in dieser Legislaturperiode mit dem Ausbau befassen wird.
- Das Bundesverkehrsministerium plant, sieben Projekte vor der Bundestagswahl 2025 parlamentarisch zu behandeln, einschließlich des Ausbaus zwischen Niebüll und Klanxbüll sowie zwischen Morsum und Tinnum.
- Hocker unterstützt die Resolution und fordert den Bund auf, die Planungsphase bis Frühjahr 2025 abzuschließen.
- Das Land Schleswig-Holstein hat über drei Millionen Euro für Vorplanungsleistungen bereitgestellt.
- Der Kreis Nordfriesland fordert den Ausbau der eingleisigen Strecke seit rund 30 Jahren.
- Täglich pendeln etwa 5.000 Menschen zur Arbeit nach Sylt und leiden unter Verspätungen und überfüllten Zügen.
- Ab November sollen mehr Wagen pro Zug zu Hauptverkehrszeiten eingesetzt werden.
- Madsen kündigte an, 300.000 Euro von der Bahn einzubehalten, wenn die Leistung nicht erbracht wird.
- Zwischen 2018 und 2022 wurden rund 140 Millionen Euro in die Gleisanlagen investiert.
- Weitere 140 Millionen Euro sollen zwischen 2025 und 2027 in die Infrastruktur fließen.
- Pendler berichten von Unpünktlichkeit und mangelnden kurzfristigen Lösungen.
- Verkehrsminister Madsen erkennt den Frust der Pendler an und betont die Komplexität der Planungsprozesse in Deutschland.
Source 3 (https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2024/Personenverkehr-2019-2023/KCW-Bericht_Verkehrsentwicklung-2019-2023_final.pdf):
Weitere Informationen finden Sie auf https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2024/Personenverkehr-2019-2023/KCW-Bericht_Verkehrsentwicklung-2019-2023_final.pdf