Nienburg/Weser

Heute ist der 6.04.2025

Datum: 6.04.2025 - Source 1 (https://www.dieharke.de/lokales/nienburg-lk/landkreis-nienburg-unsere-topnews-vom-7-maerz-2025-7N2IDCBV3JC5JJ5SWCIDAFUFIA.html):
- Im Landkreis Nienburg werden neue Windräder gebaut.
- In den nächsten Wochen rollen rund 200 Schwertransporte mit Teilen für die Windräder durch den Kreis.
- Es wird mit Verkehrsbehinderungen auf der B6 gerechnet.
- Das Taxi-Team Schönfelder in Nienburg hat Insolvenz angemeldet.
- Das Taxi-Unternehmen beförderte seit 2010 Fahrgäste im Landkreis Nienburg.
- Ein bekannter Nienburger Taxifahrer, bekannt als Taxi-Heyko, hat eine Geschichte zu erzählen und kämpft um seine Existenz.

Source 2 (https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/windkraftanlagen-schwertransport-windkraftausbau-100.html):
- In den nächsten drei Jahren werden in Nordrhein-Westfalen (NRW) 22.000 Schwerlasttransporte erwartet, hauptsächlich aufgrund des Ausbaus der Windkraft.
- Das bestehende Straßennetz in NRW ist marode und führt bereits jetzt zu erheblichen Transportproblemen.
- Der erste Schwertransport für einen Windpark in Lippstadt fand um 1 Uhr morgens statt, mit einem Modul für Windkraftanlagen.
- Arif Doruk, Projektleiter von SL Windenergie, äußerte Erleichterung über den Beginn der Transporte nach monatelangen Vorbereitungen.
- Schwertransporte für Windparks sind mit vielen Unwägbarkeiten verbunden, die Prozesse verzögern und verteuern können.
- In NRW gibt es etwa 1.000 marode Brücken, die für Schwerlasttransporte gesperrt sind.
- Die Planung der Transporte beginnt oft Monate im Voraus, da viele Straßen und Brücken nicht befahrbar sind.
- Transporte müssen häufig große Umwege nehmen, auch durch andere Bundesländer.
- Genehmigungen für die Nutzung von Straßen müssen von bis zu 40 verschiedenen Stellen eingeholt werden, was Monate dauern kann.
- Jörg Reißing von Straßen.NRW betont die Komplexität des Genehmigungsprozesses und die Notwendigkeit, den allgemeinen Verkehr nicht zu beeinträchtigen.
- SL Windenergie fordert die Schaffung einer zentralen Genehmigungsbehörde für Schwertransporte in NRW.
- Der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) schlägt vor, Mikrokorridore in Windkraftgebieten festzulegen, um Genehmigungsprozesse zu vereinfachen.
- Die Autobahn GmbH des Bundes hat 2024 nur 16 temporäre Behelfsauffahrten genehmigt, was die Umfahrung von Sperrungen erschwert.
- Die Genehmigung von Behelfsauffahrten erfordert umfangreiche Prüfungen und Abwägungsprozesse.
- Die Erreichung der Ausbauziele für Windkraft in NRW bleibt fraglich, trotz der hohen Anzahl geplanter Schwertransporte.

Source 3 (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/windkraftanlagen-schwerlasttransport-investitionsstau-100.html):
- Der Ausbau der Windkraft in Deutschland stockt aufgrund unbearbeiteter Anträge für Schwertransporte.
- Für den Transport eines Windrads sind rund 150 Genehmigungen erforderlich, was Wochen in Anspruch nimmt.
- Kai Westphal, Transportverantwortlicher bei Vestas, wartet seit zwölf Wochen auf Genehmigungen für den Transport von drei 80 Meter langen Flügeln.
- Verspätungen verursachen hohe Kosten: Ein Tag Verspätung kostet über 30.000 Euro.
- Schwerlasttransporte können oft nicht den direkten Weg nehmen, da viele Straßen zu eng oder in schlechtem Zustand sind.
- Bauarbeiter müssen oft Leitpfosten entfernen und Straßen verbreitern, um die Transporte zu ermöglichen.
- Konvois dürfen nur nachts fahren, tagsüber fehlen Parkflächen.
- Ein Transport eines gesamten Windrades kann über eine Million Euro kosten.
- Die Spedition Balmer aus Mecklenburg-Vorpommern inspiziert Transportstrecken und holt Genehmigungen ein, was bis zu 60 Einzelgenehmigungen und 100 Seiten Formulare erfordert.
- Genehmigungen erlöschen, wenn sich Maße oder Gewicht des Transports ändern.
- Bearbeitungszeit für Genehmigungen beträgt im Durchschnitt zwölf Wochen.
- In den Niederlanden dauern Genehmigungsverfahren nur ein bis fünf Tage.
- Jedes Bundesland in Deutschland hat eigene Vorschriften, was schnelle Verfahren behindert.
- Der VDMA schätzt, dass durch beschleunigte Genehmigungsverfahren 90.000 Anträge pro Jahr eingespart werden könnten, was bis zu 70 Millionen Euro jährlich kosten würde.
- Lange Genehmigungszeiten beeinträchtigen die Ziele der Bundesregierung zur Energiewende.
- Um jährlich zehn Megawatt zu erreichen, müssten bis 2030 etwa 30.000 Schwertransporte pro Jahr genehmigt werden.
- Im Jahr 2022 wurden nur über 550 Anlagen mit 2,4 Gigawatt installiert.
- Christoph Ploß (CDU) äußert Bedenken zur Energiesicherheit und der Energiepolitik der Bundesregierung.
- Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) plant eine Vereinheitlichung der Genehmigungen und ein digitales Beantragungssystem.
- Die Autobahn GmbH arbeitet an einem neuen Prüftool (GST.Autobahn), das für Sommer 2023 geplant ist.
- Dennis Rendschmidt vom VDMA fordert ein nationales Geoinformationssystem für Baustellen und Transportbedingungen.
- Der Konvoi aus Cuxhaven benötigte zwei Nächte, um nach Steinburg zu gelangen.

Ursprung:

Nienburg/Weser

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Erstellt am: 2025-03-08 06:42:08

Autor:

Nienburg/Weser