Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.news.de/lokales/858433766/polizei-news-aktuell-aus-lueneburg-am-09-03-2025-gewaltdelikt-heute/1/):
- **Auffahrunfall in Lüneburg**: Am Freitag, 07.03.2025, um 12:55 Uhr, Auffahrunfall mit 4 Fahrzeugen in der Universitätsallee. Eine 30-jährige schwangere Frau schwer verletzt, 3 weitere Personen leicht verletzt. Alle wurden ins Klinikum Lüneburg gebracht.
- **Schwerer Raub**: Am Freitagabend wurde ein 32-jähriger Hamburger in Bahnhofsnähe überfallen und zusammengeschlagen. Zwei Handys wurden entwendet. Polizei erfuhr erst im Krankenhaus von dem Vorfall. Genaue Umstände und Tatort unbekannt. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
- **Einbruch in Restaurant**: In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in ein Restaurant Vor Dem Roten Tore eingebrochen. Ein 53-jähriger Beschuldigter wurde im Lagerraum festgenommen, auf der Suche nach Lebensmitteln. Nach polizeilichen Maßnahmen entlassen.
- **Einbruch in Adendorf**: Am Samstagabend in der Bergstraße wurde in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Ein Tresor mit Schmuck wurde entwendet.
- **Unfallverursacher ohne Führerschein**: Am Samstag, 07.03.2025, um 15:30 Uhr, fuhr ein 43-jähriger Mann aus Hamburg auf der Bockelmannstraße unaufmerksam auf ein anderes Fahrzeug auf. Verursacher ohne Führerschein, Strafverfahren eingeleitet.
- **Platzverweis nicht befolgt**: Ein 79-jähriger Mann randalierte vor einem psychiatrischen Klinikum und wurde nach einem Platzverweis in Gewahrsam genommen.
- **Streit in Notunterkunft**: Mehrere Einsätze der Polizei in einer Notunterkunft in Rettmer am Samstag. Am Sonntagmorgen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern, bei der ein 50-jähriger Mann verletzt wurde. Gegen den 43-jährigen Angreifer läuft ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.
- **Versammlung zum Internationalen Frauentag**: Am Samstagnachmittag fand ein friedlicher Aufzug mit ca. 90 Teilnehmenden in Lüchow statt, Thema: Frauenrechte und Gleichstellung.
- **Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss in Bergen**: Am Samstagabend kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW. Der verursachende Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 1,73 Promille. Strafanzeige erstattet.
- **Kriminalstatistik Gewaltkriminalität 2022**: Im Kreis Lüneburg wurden 460 Straftaten der Gewaltkriminalität registriert, 18% versuchte Straftaten. Aufklärungsquote bei 83%. 379 Männer und 56 Frauen als Tatverdächtige identifiziert, 28% nicht-deutscher Herkunft.
- **Kriminalstatistik Wohnungseinbruchdiebstahl 2022**: In Deutschland gab es ca. 1,8 Millionen Diebstähle, 20% mehr als im Vorjahr. 7,9% der Gelddiebstähle wurden aufgeklärt, 89,8% der Ladendiebstähle.
- **Raubüberfälle in Wohnungen 2022**: 5 Raubüberfälle in Wohnungen im Kreis Lüneburg, 100% Aufklärungsquote. 7 Tatverdächtige, 6 Männer und 1 Frau.
- **Unfallstatistik 2022**: 2.406.465 Verkehrsunfälle in Deutschland, 289.672 mit Personenschaden, 2.788 Todesopfer.
Source 2 (https://www.bpb.de/themen/innere-sicherheit/dossier-innere-sicherheit/135312/die-kriminalitaetslage-im-spiegel-der-polizeilichen-kriminalstatistik/):
- Jährliche Erstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) durch das Bundeskriminalamt (BKA).
- PKS erfasst alle angezeigten und selbst ermittelten Straftaten, einschließlich Tatort, Tatzeit, Opfer, Schäden und Tatverdächtige.
- 2010 erstmals weniger als 6 Millionen Straftaten seit Einführung der gesamtdeutschen PKS 1993.
- Rückgang der Kriminalität über fast alle Berichtsjahre, mit einem Zwischenhoch von 2001 bis 2004.
- Diebstahl macht ca. 40% der erfassten Straftaten aus; Betrug und Sachbeschädigung decken zusammen zwei Drittel der Kriminalität ab.
- 2010 Aufklärungsquote von 56%, höchste seit PKS-Berichtslegung.
- Hohe Aufklärungsquoten bei Mord- und Totschlagsdelikten, niedrige bei Wohnungseinbruchdiebstahl und Sachbeschädigung.
- PKS verwendet den Begriff "Tatverdächtiger"; Gerichte entscheiden über Schuld.
- Mehrheit der Tatverdächtigen sind deutsche Erwachsene; Kriminalität betrifft alle Alters- und Geschlechtsgruppen.
- Rückgang der Tatverdächtigenbelastung seit 2004, insbesondere bei deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
- Circa 20% der Tatverdächtigen sind nicht-deutsch; Kriminalitätsbelastung variiert je nach Aufenthaltsstatus.
- Höhere Anteile nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Drogendelikten und Menschenhandel, niedriger bei Wirtschaftskriminalität.
- Opfer sind überwiegend deutsche Erwachsene; junge Männer sind häufig Opfer von Gewaltkriminalität.
- Frauen und Mädchen sind stärker betroffen von Sexualstraftaten und Körperverletzung durch Bekannte oder Verwandte.
- Kriminalität ist räumlich ungleich verteilt; höhere Straftaten in größeren Städten und im Norden Deutschlands.
- Gewaltkriminalität macht nur 3,4% der Gesamtkriminalität aus; Rückgang seit 2007.
- Straßenkriminalität zeigt rückläufigen Trend; viele Delikte bleiben unaufgeklärt.
- Computerkriminalität hat sich seit 1993 mehr als versiebenfacht; Schäden verdoppelt zwischen 2007 und 2010.
- PKS erfasst nur Hellfeld der Kriminalität; Dunkelfeld bleibt groß, viele Straftaten werden nicht angezeigt.
- Bevölkerungsbefragungen helfen, Dunkelfeld zu erhellen, erfassen jedoch nicht alle Straftaten.
Source 3 (https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2023/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2023/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2023.html):
- Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst endbearbeitete Straftaten, nicht jedoch Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte (außer bestimmten Ausnahmen), Straftaten außerhalb Deutschlands, Ordnungswidrigkeiten, Verstöße gegen Landesgesetze und Delikte, die nur von der Staatsanwaltschaft bearbeitet werden.
- Die PKS bildet das Hellfeld der Kriminalität ab, während das Dunkelfeld Straftaten umfasst, die der Polizei nicht bekannt werden.
- Im Jahr 2023 stiegen die erfassten Straftaten um 5,5 % von 5.628.584 Fällen in 2022 auf 5.940.667 Fälle.
- Die Fallzahlen 2023 sind die höchsten seit 2016.
- Die Aufklärungsquote lag 2023 bei 58,4 %, ein Anstieg um 1,1 Prozentpunkte im Vergleich zu 2022 (57,3 %).
- Drei zentrale Faktoren für den Anstieg der Straftaten wurden identifiziert:
1. Erhöhte Mobilität nach dem Wegfall der Covid-19-Beschränkungen.
2. Wirtschaftliche und soziale Belastungen, insbesondere durch Inflation.
3. Hohe Zuwanderungsrate in Deutschland.
- Im Jahr 2023 wurden 2.246.767 Tatverdächtige erfasst, ein Anstieg um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr.
- 4,6 % der Tatverdächtigen waren Kinder unter 14 Jahren (104.233) und 9,2 % Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren (207.149).
- Die Anzahl tatverdächtiger Kinder stieg um 12,0 % und die tatverdächtiger Jugendlicher um 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
- 34,4 % der Tatverdächtigen waren nichtdeutsche Staatsbürger, mit einem Anstieg von 13,5 % bei nichtdeutschen Tatverdächtigen.
- Im Jahr 2023 wurden 214.099 Fälle von Gewaltkriminalität erfasst, der höchste Stand seit 2007, mit einem Anstieg von 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr.
- 190.605 Tatverdächtige wurden im Bereich Gewaltkriminalität ermittelt, ein Anstieg von 6,9 %.
- 12.377 tatverdächtige Kinder und 30.244 tatverdächtige Jugendliche wurden bei Gewaltkriminalität erfasst.
- Cybercrime-Fälle beliefen sich auf 134.407, ein Rückgang um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr.
- Diebstahlsdelikte stiegen um 10,7 % auf 1.971.435 Fälle, über dem Niveau von 2019.
- Ladendiebstahl stieg um 23,6 % auf 426.096 Fälle, der höchste Stand seit 2006.
- Wohnungseinbruchdiebstahl stieg um 18,1 % auf 77.819 Fälle, bleibt jedoch unter dem Niveau von 2019.
- Rauschgiftdelikte stiegen um 1,8 %, während Delikte im Zusammenhang mit Kokain und Crack um 29,1 % zunahmen.
- Im Jahr 2023 wurden ca. 43 Tonnen Kokain in Deutschland sichergestellt.