Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.news.de/lokales/858447758/polizei-news-aktuell-aus-lueneburg-am-14-03-2025-verkehrsunfall-in-lueneburg-heute/1/):
- E-Bike-/Pedelec-Kurs für Elektrofahrradnutzende über 65 Jahre in Lüneburg.
- Veranstalter: Verkehrswacht, ADFC und Polizei Lüneburg.
- Kurse sind kostenfrei, Spenden für die Verkehrswacht sind willkommen.
- Zielgruppe: Radfahrende über 65 Jahre, um Sicherheit und Fahrkönnen zu verbessern.
- Kursdauer: ca. 4 Stunden, beginnt mit Theorie und umfasst praktische Übungen.
- Maximal 12 Teilnehmer pro Kurs.
- Termine für 2025:
- 27.03. (Donnerstag)
- 07.04. (Montag)
- 19.05. (Montag)
- 23.05. (Freitag)
- 07.06. (Samstag)
- Anmeldung per E-Mail an verkehrswacht.lg.kassenwart@gmail.com.
- Voraussetzungen: Mindestalter 65 Jahre, Besitz eines Elektrofahrrads, Fahrradhelm mitbringen.
- Unfallstatistik:
- 2022: 2.406.465 Verkehrsunfälle, 289.672 Unfälle mit Personenschaden, 2.788 Todesopfer.
- 2021: 2.314.938 Verkehrsunfälle, 258.987 Unfälle mit Personenschaden, 2.562 Todesopfer.
- 2020: 2.245.245 Verkehrsunfälle.
- Meldung wurde am 14.03.2025 um 07:48 Uhr von der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen übermittelt.
Source 2 (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_N014_46241.html):
- Im Jahr 2023 war knapp ein Drittel (30,1 %) der Pedelec-Verunglückten jünger als 45 Jahre, im Jahr 2014 waren es 11 %.
- Der Anteil der Pedelec-Verunglückten unter 45 Jahren stieg von 10,7 % (2014) auf 31,2 % (2023).
- Bei nichtmotorisierten Fahrrädern war 2023 jeder sechste Verunglückte 65 Jahre oder älter, während mehr als die Hälfte (54,8 %) jünger als 45 Jahre war.
- Die Zahl der Pedelec-Unfälle mit Personenschaden stieg von 2.200 (2014) auf 23.900 (2023), was mehr als einer Verzehnfachung entspricht.
- Im Vergleich dazu sank die Zahl der Unfälle mit nichtmotorisierten Fahrrädern von 76.600 (2014) auf 72.200 (2023).
- 2014 war das erste Jahr, in dem zwischen Pedelecs und Fahrrädern ohne Hilfsmotor in Unfallstatistiken unterschieden wurde.
- Im Jahr 2022 besaßen 15,5 % der Haushalte in Deutschland mindestens ein Pedelec, 2014 waren es 3,4 %.
- 2023 verunglückten 23.658 Pedelec-Nutzer, was fast elf Mal so viele wie 2014 (2.223 Verunglückte) ist.
- Die Zahl der bei Pedelec-Unfällen Getöteten stieg von 39 (2014) auf 188 (2023).
- Im Gegensatz dazu sank die Zahl der Verunglückten auf nichtmotorisierten Fahrrädern um etwa 7 % von 76.073 (2014) auf 70.900 (2023).
- Die Zahl der Getöteten auf nichtmotorisierten Fahrrädern sank von 357 (2014) auf 256 (2023).
- Im Jahr 2023 kamen bei 1.000 Pedelec-Unfällen mit Personenschaden durchschnittlich 7,9 Fahrer ums Leben, bei nichtmotorisierten Fahrrädern waren es 3,6.
- Das Durchschnittsalter der Pedelec-Verunglückten lag bei 53 Jahren, während es bei nichtmotorisierten Fahrrädern 42 Jahre betrug.
- Die Wahrscheinlichkeit schwerer oder tödlicher Verletzungen bei Stürzen ist bei älteren Menschen höher.
- Die Zahl der Getöteten je 1.000 Pedelec-Unfälle sank von 17,4 (2014) auf 7,9 (2023).
- Ein Pedelec ist ein Fahrrad mit Trethilfe und einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit maximal 0,25 kW, dessen Unterstützung bei 25 km/h unterbrochen wird.
Source 3 (https://www.ebike-on-tour.de/unfallgefahr-auf-dem-pedelec/):
- Jeder zehnte getötete Radfahrer war auf einem Pedelec unterwegs.
- Acht von zehn Unfalltoten sind älter als 65 Jahre, was auf eine hohe Gefährdung von Senioren im Radverkehr hinweist.
- Im letzten Jahr wurden 535.000 Elektrofahrräder verkauft, im Vorjahr waren es 480.000.
- Der durchschnittliche Pedelec-Fahrer ist 60 Jahre alt und männlich.
- Pedelecs bieten Senioren neue Mobilitätsmöglichkeiten, insbesondere für gesundheitlich eingeschränkte Personen.
- Im Jahr 2014 starben 39 Menschen auf einem Elektrofahrrad, Dunkelziffer laut Polizei höher.
- Höhere Geschwindigkeiten durch Motorunterstützung können von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt werden.
- Ältere Menschen tragen seltener einen Helm, was das Verletzungsrisiko erhöht.
- Empfehlung, stets einen Helm zu tragen, auch ohne Helmpflicht für Pedelecs.
- Vorschläge zur Minderung der Unfallgefahr:
- Teilnahme an Fahrtrainings für Pedelec-Fahrer.
- Kurse bieten Pflege, Wartung und sicherheitsrelevante Themen an.
- ADFC (Baden-Württemberg), VSZ Bielefeld und Verkehrswacht Coburg bieten Sicherheitstrainings an.
- Tipps zur Unfallvermeidung:
- Hohe Geschwindigkeiten bei Gepäck vermeiden.
- Vorausschauend fahren und auf andere Verkehrsteilnehmer achten.
- Proberunden beim Kauf eines Pedelecs drehen.
- Defensives Fahren praktizieren.
- Regelmäßige Wartung und Pflege des Pedelecs.
- Helm tragen, um Verletzungsgefahr zu reduzieren.
- Achtsames Fahren wird empfohlen, um Unfälle zu vermeiden.