Heute ist der 5.04.2025
Datum: 5.04.2025 - Source 1 (https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-piktogramme-gegen-geisterradler-auf-wilhelm-kaisen-bruecke-67d805187de6aa748383c8c4):
- Frühlingsbeginn führt zu mehr Radfahrern auf den Straßen, erhöht Unfallgefahr.
- Hauptursache für Fahrradunfälle: Fahren auf Radwegen in falscher Richtung (Geisterradler).
- Geisterradler sind für bis zu 20 Prozent der Fahrradunfälle verantwortlich.
- Besonders gefährliche Stellen: Kreuzungen, Einmündungen, Grundstückszufahrten, stark frequentierte Radwege.
- Radwege sind meist nur für den Verkehr in eine Richtung ausgelegt.
- Piktogramme mit „Daumen runter“ und „Falsche Seite“ werden auf Radwegen gesprüht, um Radfahrer auf die richtige Fahrtrichtung hinzuweisen.
- Auftaktveranstaltung am 19.03.25 um 11 Uhr auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke.
- Teilnehmer: Landesverkehrswacht Bremen, ADAC Weser Ems, Kontaktpolizisten.
- Medienvertreter sind zur Veranstaltung eingeladen.
- Weitere Aktionen: präventive und repressive Verkehrskontrollen in den kommenden Wochen geplant.
Source 2 (https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/jeder-dritte-toedliche-radunfall-bei-stuerzen-ohne-unfallgegner-groesste-gefahr-im-winter--184516):
- 27.400 Radunfälle ohne weitere Beteiligte im Jahr 2023.
- Rund 6.400 Personen verletzten sich schwer, 147 starben.
- Kollisionen zwischen Rad und Pkw führten zu 5.112 Schwerverletzten und 178 Toten.
- Rad-Alleinunfälle haben sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt.
- Dunkelziffer bei Rad-Alleinunfällen ist hoch.
- Anstieg der Radfahrenden, insbesondere bei älteren Personen: Jeder fünfte Verunfallte ist über 66 Jahre alt.
- Senioren reagieren langsamer, verlieren schneller das Gleichgewicht und sind verletzlicher.
- Mangelhafte Infrastruktur ist bei jedem dritten Alleinunfall eine Ursache.
- Hauptprobleme: Bordsteinkanten und Straßenbahnschienen.
- Die meisten Stürze passieren zwischen Dezember und Februar, bei Nässe, Eis, Schnee und Laub.
- Fast zwei Drittel der Radfahrenden geben an, dass ihre Fahrweise zum Unfall beitrug.
- Jeder dritte Alleinverunfallte fuhr zu schnell.
- Starkes Bremsen und Unaufmerksamkeit sind wesentliche Unfallursachen.
- Alkohol war bei jedem 25. Alleinunfall im Spiel, bei polizeilich erfassten Unfällen sogar bei jedem sechsten.
- Alle Altersgruppen verletzen sich bei Pedelec-Alleinunfällen häufiger schwer als bei nichtmotorisierten Rädern.
- Pedelecs sind schwerer und beschleunigen stärker, was die Handhabung erschwert.
- Gute Radinfrastruktur und vorsichtiges Fahren sind entscheidend zur Unfallvermeidung.
- Kommunen sollten Radwege instand halten und von Laub und Schnee befreien.
- Borde an Übergängen und Abstand zu Straßenbahnschienen sollten verbessert werden.
- Radfahrende sollten in der kalten Jahreszeit vorsichtig fahren, auf Licht am Rad achten und Helme tragen.
- Helm verringert das Risiko lebensbedrohlicher Kopfverletzungen.
- Fahrrad-ABS wird beim Neukauf empfohlen, besonders für Pedelecs.
- Fahrtrainings sind sinnvoll zur Unfallvermeidung.
- Alkohol erhöht das Unfallrisiko und ist auf dem Rad ein Tabu.
- Studie der UDV untersuchte rund 8.000 Rad-Alleinunfälle in fünf Bundesländern und befragte über 1.500 betroffene Radfahrende.
Source 3 (https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/unfaelle-strassenverkehr-fahrradfahrer-statistik-100.html):
- Immer häufiger verunglücken Fahrradfahrer ohne Fremdeinwirkung, besonders in den Wintermonaten.
- Laut einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) sind Witterung und Infrastruktur häufige Unfallursachen.
- Bei jedem dritten tödlichen Fahrradunfall sind keine weiteren Verkehrsteilnehmer beteiligt.
- Knapp jeder zweite Radunfall mit Schwerverletzten ist ein Alleinunfall.
- Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2023:
- Ca. 27.400 Radunfälle ohne weitere Beteiligte.
- Rund 6.400 Menschen verletzten sich schwer, 147 starben.
- Kollisionen zwischen Rad und Auto führen zu schwereren Folgen:
- 5.112 Schwerverletzte und 178 Tote im Jahr 2023.
- Alleinunfälle haben sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt; hohe Dunkelziffer.
- Gründe für den Anstieg:
- Zunehmende Beliebtheit des Radfahrens, auch bei älteren Menschen.
- Jeder dritte Alleinunfall wird auf mangelhafte Infrastruktur zurückgeführt.
- Verunglückte sehen mangelhafte Infrastruktur als Hauptursache, insbesondere Bordsteinkanten und Straßenbahnschienen.
- Poller, Masten und Schilder spielen selten eine Rolle.
- UDV-Leiterin Kirstin Zeidler fordert, Bordsteine an Übergängen zu beseitigen und ausreichend Abstand zu Straßenbahnschienen zu schaffen.
- Meiste Stürze passieren zwischen Dezember und Februar; Nässe, Eis, Schnee und Laub sind besonders gefährlich.
- Fast zwei Drittel der betroffenen Radfahrenden geben an, dass ihre Fahrweise zum Unfall beitrug.
- Knapp jeder dritte Alleinverunfallte fuhr zu schnell für die Situation.
- Unfälle mit Pedelecs führen häufiger zu schweren Verletzungen als solche mit nichtmotorisierten Rädern.
- Pedelecs sind schwerer und beschleunigen stärker, was die Handhabung erschwert.
- Die UDV untersuchte rund 8.000 Alleinunfälle in fünf Bundesländern und befragte über 1.500 betroffene Radfahrer.