Vegesack

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-vegesack/vegesack-was-beim-treffen-der-spd-im-buergerhaus-geplant-ist-doc7zsyjob1au0qixqqb0n):
- Die Bremer SPD plant eine konstituierende Sitzung für den neuen Unterbezirk Stadt Bremen am Samstag, 22. März.
- Der neue Unterbezirk entsteht aus den bisherigen Unterbezirken Bremen-Stadt und Bremen-Nord.
- Die Sitzung findet im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus statt und soll etwa drei Stunden dauern.
- Ziel der Sitzung ist es, die letzten Punkte der aufgelösten Gremien zu klären und den Vorstand des neuen Unterbezirks zu wählen.
- Eine Liste mit 13 Namen für den neuen Vorstand wurde erstellt, die Vertreter aus den Stadtteilen Vegesack, Blumenthal und Burglesum umfasst.
- Niels Heide wird als einer der Vize-Vorsitzenden vorgeschlagen, Rebekka Schmidt soll die Kasse führen und Hartmut Kusber als Beisitzer fungieren.
- Insgesamt werden 13 Punkte und Unterpunkte zur Beratung und Abstimmung stehen, darunter auch die Satzung.
- Der neue Stadtbezirk Bremen-Nord wird ebenfalls gegründet, jedoch mit einem kleineren Vorstand ohne Schatzmeister.
- Der Stadtbezirk wird Mitgliederversammlungen abhalten und eine Anlaufstelle im SPD-Büro an der Reeder-Bischoff-Straße haben.
- Ute Reimers-Bruns, bisherige Co-Chefin des Nordbremer Gremiums, plant, für einen Vorstandsposten im neuen Gremium zu kandidieren.
- Die konstituierende Sitzung wird von Landeschef Falk Wagner und Bürgermeister Andreas Bovenschulte besucht.

Source 2 (https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/spd-unterbezirke-zusammenlegung-bremen-100.html):
- Standdatum: 21. Oktober 2024
- Diskussionen über Fusion innerhalb der SPD dauern seit Monaten an.
- Bundesschiedskommission der SPD widerspricht der Landesschiedskommission.
- Landesvorstand initiierte Strukturreform aufgrund von Mitgliederschwund und hohem Durchschnittsalter der Mitglieder (über 60 Jahre).
- Kernstück der Reform: Zusammenlegung der Unterbezirke zu einem neuen Bezirk Stadt-Bremen.
- Unterbezirk Bremen-Nord widersetzt sich den Plänen und erzielte einen vorübergehenden Erfolg.
- Landesschiedskommission stoppte die Fusion wegen unzureichender Zeit für die betroffenen Unterbezirke.
- SPD-Landesvorstand wandte sich an die Bundesschiedskommission, die der Reform zustimmte.
- Unklar, ob die Entscheidung der Bundesschiedskommission den Streit beendet.
- Ute Reimers-Bruns, Vorsitzende des Unterbezirks Bremen-Nord, äußert Enttäuschung und erwägt rechtliche Schritte gegen die Fusion.
- Ein Sprecher der SPD geht davon aus, dass die Entscheidungen der Bundesschiedskommission akzeptiert werden.
- SPD in Bremen besteht aus drei Unterbezirken: Bremen-Stadt, Bremen-Nord und Bremerhaven, die sich in Ortsvereine unterteilen.
- SPD ist stärkste Partei in Bremen und führt die rot-grün-rote Regierung unter Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Source 3 (https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/zahlen-und-fakten/138672/mitgliederentwicklung-der-parteien/):
- Hochzeiten der Mitgliedergewinnung in der alten Bundesrepublik:
- Erste Nachkriegsjahre
- Ende der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre

- CDU:
- 1948: 360.000 Mitglieder
- Mitgliederzahl stieg bis Ende 1968 um 128%
- 1983: Höchststand mit 734.555 Mitgliedern
- 1989: Rückgang auf 662.598 Mitglieder
- 2021: 384.204 Mitglieder (über 51% Verlust seit 1990)

- SPD:
- 1947: 875.479 Mitglieder
- 1954: Tiefststand mit 586.143 Mitgliedern
- Ende 1968 bis Ende 1976: 40% Zuwachs
- 1976: Höchststand mit 1.022.191 Mitgliedern
- 1989: 921.430 Mitglieder
- 2021: 393.727 Mitglieder (über 58% Verlust seit 1990)

- CSU:
- 1948: 85.247 Mitglieder, Rückgang bis 1953 auf unter 33.000
- 1989: Höchststand mit 185.703 Mitgliedern
- 2021: 130.379 Mitglieder (30% Verlust seit 1990)

- FDP:
- 1952: über 66.000 Mitglieder, 1971: 53.986 Mitglieder
- 1981: Höchststand mit 86.073 Mitgliedern
- 2021: 77.276 Mitglieder (54% Verlust seit 1990)

- Grüne:
- 1980: 20.520 Mitglieder, Rückgang auf 18.200 im Folgejahr
- 1987: Höchststand mit 42.419 Mitgliedern
- 1989: 41.171 Mitglieder
- 2021: über 200% Zuwachs seit 1990

- PDS/DIE LINKE:
- 1989: ca. 2,3 Mio. Mitglieder (SED)
- 1990: 281.000 Mitglieder, Verlust bis 2006 auf fast 80%
- 2021: 60.607 Mitglieder (78% Verlust seit 1990)

- AfD:
- 2013: 17.687 Mitglieder, Verlust 2015 um 20%
- 2021: 30.125 Mitglieder (70% Zuwachs seit Gründung)

- SSW:
- Anfang 1990er: über 5.000 Mitglieder, 2021: knapp 3.200 Mitglieder

- Gesamtzahl der Mitglieder der im Bundestag vertretenen Parteien:
- 2017: 1,8% Zuwachs, erster deutlicher Anstieg seit 1990
- Langfristiger Trend: Mitgliederzahlen seit 1990 um die Hälfte gesunken

- Nicht im Bundestag vertretene Parteien:
- Mitgliederentwicklung unterschiedlich
- "Die PARTEI": 2014 über 14.000 Mitglieder, 2020: 48.602 Mitglieder
- Piratenpartei: 2012 Höchststand mit 25.548 Mitgliedern, 2020: 6.318 Mitglieder
- ÖDP: 2014: 6.100 Mitglieder, 2020: knapp 8.100 Mitglieder
- FREIE WÄHLER: 2011 Zuwachs durch Verschmelzung, 2020: 6.200 Mitglieder
- Volt: 2018 bis 2020 Zuwachs auf fast 2.200 Mitglieder
- Tierschutzpartei: 2014: <1.200 Mitglieder, 2020: ca. 2.000 Mitglieder
- BVB/FREIE WÄHLER: Mitgliederzahlen um 700-800 seit 2014
- FAMILE: 2014: knapp 600 Mitglieder, 2020: gut 700 Mitglieder
- BIW: 2019: 100 Mitglieder

- Methodische Anmerkungen:
- Mitgliederzahlen zum 31.12. eines Jahres
- Datenlücken und Schätzungen für verschiedene Parteien

- Quellen:
- Parteimitgliederdatenbank des Verfassers
- Rechenschaftsberichte der Parteien auf der Webseite des Deutschen Bundestags

Ursprung:

Vegesack

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Erstellt am: 2025-03-17 18:01:13

Autor:

Vegesack