Heute ist der 6.04.2025
Datum: 6.04.2025 - Source 1 (https://www.kn-online.de/lokales/rendsburg-eckernfoerde/wattenbek-brueckenpfeiler-werden-nachts-abgebaut-YD6SEQAL6BFI3A4QQKJ3EGQFWQ.html):
- In Wattenbek wird die marode Holzbrücke über die Bahntrasse Bordesholm–Kiel abgebaut.
- Der Neubau der Brücke war für März 2024 geplant, verzögert sich jedoch aufgrund von Betonkrebs an den Pfeilern.
- Die Pfeiler werden in den Nächten bis Sonntag abgesägt und abtransportiert.
- Die Bahn stellt die Oberleitungen stromlos, um die Bauarbeiten zu ermöglichen.
- Susanne Albert vom Amt Bordesholm erklärt, dass die Pfeiler mit einem Kran abtransportiert werden.
- Die Teile der neuen Brücke sind bereits in Wattenbek angekommen und werden in den nächsten Tagen montiert.
- Ursprünglich sollten die alten Pfeiler stehen bleiben, aber Experten entdeckten Betonkrebs, der den Beton angreift.
- Betonkrebs ist eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, die auch andere Brücken, wie die A7-Brücke beim Autohof Bordesholm, betroffen hat.
- Nach dem Abbau der Pfeiler müssen die Fundamente überprüft werden.
- Wenn die Fundamente in Ordnung sind, sollen neue Stahlträger auf die Betonfundamente montiert werden.
- Die Kosten für die neue Brücke betragen etwa eine Million Euro, inklusive Rückbau der alten Brücke.
- Für die neuen Stützen werden zusätzliche Kosten von rund 150.000 Euro erwartet.
- Ob die Gemeinde Bordesholm sich an den Kosten beteiligt, ist noch unklar; Gespräche sind geplant.
- Die neue Brücke könnte, wenn alles gut verläuft, im Sommer 2024 installiert werden.
Source 2 (http://heilfort.de/wp-content/uploads/b05-naumann-heilfort-schach-kostenkennzahlen-fuer-brueckenbauwerke-im-autobahnbau.pdf):
Weitere Informationen finden Sie auf http://heilfort.de/wp-content/uploads/b05-naumann-heilfort-schach-kostenkennzahlen-fuer-brueckenbauwerke-im-autobahnbau.pdf
Source 3 (https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/bruecken-baukosten-uebersicht/):
- Am 14. August 2018 stürzte in Genua eine Autobahnbrücke ein, wobei 43 Menschen starben.
- Am 14. August 2023 kam es zum Teileinsturz der Carolabrücke in Dresden, ohne Verletzte, da das Unglück um 2:59 Uhr morgens geschah.
- Täglich nutzen etwa 40.000 Autos die Carolabrücke, auch Fußgänger, Radfahrer und Straßenbahnen sind dort unterwegs.
- Neun Minuten vor dem Einsturz fuhr die letzte Straßenbahn über die Brücke.
- Die Carolabrücke wurde kürzlich saniert, jedoch nur der mittlere Brückenzug; der östliche wurde von 2019 bis 2021 renoviert.
- Der westliche Brückenzug, der einstürzte, sollte im kommenden Jahr saniert werden.
- Die Sanierung des mittleren Brückenzugs kostete etwa 4,1 Millionen Euro.
- Die Gesamtkosten für die Carolabrücke wurden auf 20,7 Millionen Euro geschätzt, wovon 8,4 Millionen Euro für die Modernisierung des dritten Brückenzugs eingeplant waren.
- Die Sanierung muss denkmalgerecht erfolgen, was die Kosten erhöht.
- Ein Beispiel für günstigere Sanierung: Die Konrad-Adenauer-Brücke in Gaggenau wurde 2021 für 970.000 Euro saniert.
- Eine neue Brücke über die B 6 in Niedersachsen kostete etwa 19,7 Millionen Euro, da die alte abgerissen und neu gebaut wurde.
- Baukosten für Fußgängerbrücken variieren; eine geplante Brücke in Düsseldorf sollte 500.000 Euro kosten, wurde aber abgelehnt.
- In Rheinland-Pfalz werden für Grünbrücken zwischen 750.000 und 6 Millionen Euro ausgegeben.
- Die Rahmede-Talbrücke auf der A45 sollte 2012 mit 18 Millionen Euro saniert werden; die Kosten stiegen bis Oktober 2023 auf 170 Millionen Euro.
- Die A1-Rheinbrücke in Leverkusen hatte ursprünglich geschätzte Kosten von 740 Millionen Euro, die bis 2023 auf fast 1,2 Milliarden Euro stiegen.
- Die Scheffelbrücke in Singen kostete 1923 1,5 Billiarden Mark, was auf Hyperinflation zurückzuführen ist; nach Währungsreform betrugen die Kosten nur 1.520 Rentenmark.