Wesermarsch

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.kreiszeitung-wesermarsch.de/deutschland-und-welt/unbekannte-lebensform-in-kalk-und-marmor-in-wuesten-entdeckt-279059.html):
- Forscher der Universität Mainz haben unbekannte Mikroorganismen in Marmor und Kalk in Wüstengebieten entdeckt.
- Geologe Cees Passchier äußerte, dass unklar ist, ob es sich um ausgestorbene oder lebende Lebensformen handelt.
- Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Geomicrobiology Journal“ veröffentlicht.
- Die Entdeckungen erfolgten in den Wüstengebieten von Namibia, Oman und Saudi-Arabien.
- Die Röhren sind etwa einen halben Millimeter breit und bis zu drei Zentimeter lang.
- Sie bilden Bänder, die bis zu zehn Meter lang sind und parallel angeordnet sind.
- Erste Funde wurden vor 15 Jahren in Namibia gemacht.
- Passchier und sein Team haben die Funde genauer untersucht.
- Es wird vermutet, dass Mikroorganismen Tunnel gegraben haben, um Nährstoffe im Kalziumkarbonat (Marmor) zu nutzen.
- Die Strukturen könnten ein bis zwei Millionen Jahre alt sein.
- Der genaue Organismus, der diese Strukturen verursacht hat, bleibt unbekannt.
- Vor 500 bis 600 Millionen Jahren bildeten sich Kalkablagerungen in alten Ozeanen, die durch Druck und Hitze zu Marmor wurden.
- Die seltsamen Strukturen im Marmor sind nicht auf geologische Ereignisse zurückzuführen.

Source 2 (https://presse.uni-mainz.de/unbekannte-mikroorganismen-nutzten-marmor-und-kalkstein-als-lebensraum/):
- In Wüstengebieten von Namibia, Oman und Saudi-Arabien wurden ungewöhnliche Strukturen in Marmor und Kalkstein entdeckt.
- Die Strukturen sind kleine Röhrchen, die das Gestein in paralleler Anordnung durchziehen.
- Prof. Dr. Cees Passchier von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entdeckte diese Röhrchen während geologischer Feldarbeiten in Namibia.
- Die Röhrchen sind etwa einen halben Millimeter breit und bis zu drei Zentimeter lang, bilden Bänder von bis zu zehn Metern Länge.
- Es wurden Reste biologischen Materials gefunden, was darauf hindeutet, dass Mikroorganismen das Gestein durchlöchert haben.
- Unklar ist, ob die Mikroorganismen ausgestorben sind oder noch existieren.
- Passchier hat seit 25 Jahren in Namibia geforscht, insbesondere zur geologischen Rekonstruktion präkambrischer Gesteine.
- Die ersten Funde in Namibia stammen aus vor 15 Jahren.
- Die Röhrchen sind mit feinem Kalziumkarbonat-Pulver gefüllt, was auf die Nährstoffnutzung durch Mikroorganismen hindeutet.
- Ähnliche Strukturen wurden auch im Oman (in Kalkstein) und in Saudi-Arabien (in Marmor) gefunden.
- Die Strukturen könnten ein bis zwei Millionen Jahre alt sein und entstanden möglicherweise in einem feuchteren Klima.
- Endolithische Mikroorganismen, die Gestein als Lebensgrundlage nutzen, könnten für die Bildung der Röhrchen verantwortlich sein.
- Es wurde biologisches Material gefunden, jedoch keine DNA oder Proteine zur weiteren Analyse.
- Passchier hofft auf zukünftige Forschung zu diesen Mikroorganismen, die möglicherweise für den globalen Kohlenstoffkreislauf wichtig sind.
- Die Forschungsarbeit wurde im Geomicrobiology Journal veröffentlicht.

Source 3 (https://www.bitop.de/de/extremolytes):
- Ectoin ist ein natürliches Molekül, das zu den Extremolyten gehört.
- Extremolyte werden von extremophilen Mikroorganismen produziert, die in extremen Umgebungen wie Salzwüsten, Wüsten und polarer Eisregionen gedeihen.
- Mikroorganismen nutzen Ectoin, um sich vor extremen Bedingungen wie hoher UV-Strahlung, Trockenheit und Salinität zu schützen.
- bitop AG ist seit über 30 Jahren führend in der Forschung und Produktion von Ectoin.
- Das Unternehmen hat einen innovativen Fermentationsprozess entwickelt, der die großflächige, nachhaltige Produktion von Ectoin ermöglicht.
- Ectoin wird für verschiedene Anwendungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Dermatologie und Kosmetik verwendet.
- bitop AG hat über 40 klinische Studien durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Ectoin zu belegen.
- Ectoin verbessert die Symptome von entzündlichen Erkrankungen wie Allergien, Asthma, Dermatitis, Husten & Erkältung, trockenem Auge und Hautalterung.
- Jährlich vertrauen Millionen von Verbrauchern weltweit auf Produkte, die Ectoin enthalten.

Ursprung:

Wesermarsch

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Erstellt am: 2025-03-23 04:29:10

Autor:

Wesermarsch