Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/artikel/frauen-unangemessen-beruehrt-depardieu-weiter-vor-gericht-48518975):
- Der Belästigungs-Prozess gegen Gérard Depardieu beginnt im Pariser Justizpalast um 9.30 Uhr.
- Depardieu, 76 Jahre alt, hat zahlreiche Zeugen benannt, darunter die Schauspielerin Fanny Ardant.
- Die Staatsanwaltschaft erwartet, dass das Urteil erst später fällt.
- Der Prozess behandelt Vorwürfe sexueller Belästigung während der Dreharbeiten zu „Les volets verts“ im Jahr 2021.
- Eine Dekorateurin und eine Regieassistentin werfen Depardieu vor, sie unangemessen berührt zu haben.
- Depardieu weist die Vorwürfe zurück.
- Sein Anwalt Jérémie Assous bezeichnet die Anschuldigungen als „gelogen“ und beantragt eine Annullierung des Prozesses wegen Formfehlern.
- Assous legte dem Gericht rund 300 Seiten Aktenmaterial vor, was von der Nebenklage als Verzögerungstaktik kritisiert wurde.
- Der Prozess war ursprünglich für Oktober 2023 angesetzt, wurde jedoch aufgrund von Depardieus Gesundheitszustand verschoben.
- Depardieu darf laut medizinischem Gutachten nur sechs Stunden am Tag an der Anhörung teilnehmen, mit 15-minütigen Pausen.
- Das Gericht plant, sich an diese Empfehlungen zu halten, jedoch ist unklar, ob dies für den weiteren Verlauf des Prozesses ausreicht.
- Am zweiten Prozesstag sollen weitere Zeugen, darunter eine Lichttechnikerin und Depardieus früherer Leibwächter, gehört werden.
- Es gibt auch andere Frauen, die Depardieu sexuelle Übergriffe vorwerfen, darunter Charlotte Arnould, die ihn 2018 wegen Vergewaltigung verklagte.
- Depardieu bestreitet alle Vorwürfe und bezeichnet sich in einem Brief als Opfer einer „medialen Lynchjustiz“.
- Er hat in über 200 Filmen mitgewirkt, darunter Klassiker wie „Cyrano von Bergerac“, „Asterix und Obelix“ und „Die letzte Metro“.
Source 2 (https://www.zeit.de/news/2025-03/24/depardieu-prozess-beginnt-gab-es-sexuelle-uebergriffe):
- Gérard Depardieu, 76 Jahre alt, steht wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe vor Gericht.
- Er erschien am Mittag im Pariser Gerichtssaal, gestützt auf seinen Anwalt.
- Verteidiger Jérémie Assous bezeichnete die Anschuldigungen als Lügen und kündigte Beweise an.
- Assous beantragte eine Annullierung des Prozesses wegen unzureichender Ermittlungen, was das Gericht ablehnte.
- Der Prozess war ursprünglich für Oktober 2023 angesetzt, wurde jedoch aufgrund von Depardieus Gesundheitszustand verschoben.
- Laut medizinischem Gutachten kann Depardieu nur sechs Stunden am Tag an der Anhörung teilnehmen, mit einer 15-minütigen Pause.
- Zwei Klägerinnen sind anwesend:
- Eine über 50-jährige Dekorateurin beschuldigt ihn, sie während der Dreharbeiten 2021 in einer Pariser Wohnung belästigt zu haben.
- Eine Regieassistentin wirft ihm vor, sie am Filmset unsittlich berührt und ihr auf der Straße nachgestellt zu haben.
- Die erste Klägerin erstattete im Februar 2024 Anzeige, die zweite im März 2024.
- Depardieu drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug und eine Geldstrafe von 75.000 Euro.
- Anwalt Assous plant, Zeugen wie Fanny Ardant und eine Lichttechnikerin zu hören.
- Depardieu bestreitet alle Vorwürfe und bezeichnet sich als Opfer einer "medialen Lynchjustiz".
- Vor dem Gerichtsgebäude protestierten Frauenrechtlerinnen und forderten, den Opfern zu glauben.
- Depardieu sieht sich seit Jahren mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert.
- Er könnte auch in einem weiteren Fall wegen mutmaßlicher Vergewaltigung vor Gericht stehen, der von Charlotte Arnould 2018 eingereicht wurde.
- Depardieu hat in über 200 Filmen mitgewirkt, darunter Klassiker wie "Cyrano von Bergerac" und "Asterix und Obelix".