Harburg

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.landkreis-harburg.de/portal/meldungen/der-notarzt-sitzt-am-computer-901009733-20100.html?rubrik=1000042):
- Landkreis Harburg führt Telenotfallmedizin ein, um den Rettungsdienst zu unterstützen.
- Landrat Rainer Rempe und weitere Verantwortliche präsentieren die Technologie.
- Telenotfallmedizin nutzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien.
- Notfallsanitäter können sich per Telefon und Video mit einem Mediziner in der Zentrale verbinden.
- Telenotfallmedizin ersetzt nicht die Notärzte vor Ort, schont jedoch deren Ressourcen.
- Besonders nützlich, wenn der nächste Notarzt in einem anderen Einsatz gebunden ist oder lange Anfahrtszeiten hat.
- Vitalwerte des Patienten werden in Echtzeit an die Mediziner übertragen.
- Rettungsfahrzeuge sind mit „Harnischen“ ausgestattet, die Smartphones und Equipment tragen.
- Kernaufgaben der Telenotfallmedizin:
- Telemedizinische Fernbehandlung von Patienten vor Ort.
- Telemedizinische Patientenaufklärung.
- Unterstützung der Notärzte in komplexen Situationen.
- Telemedizinisch unterstützte Patientenverlegung.
- Supervision zur Aus- und Weiterbildung der Notärzte.
- Telenotfallmedizin erweitert das bestehende Rettungsangebot, ersetzt jedoch keine Rettungsmittel.
- Geplante Telenotarztstandorte in Niedersachsen: bis zu acht.
- Landkreise Harburg, Heidekreis, Rotenburg und Lüneburg bewerben sich um Telenotarzt-Standorte.
- Standorte sollen vernetzt werden, um den nächsten freien Telenotfallmediziner zu vermitteln.
- Rettungsleitstelle Landkreis Harburg verzeichnet ca. 48.000 Ereignisse jährlich, darunter medizinische Notfälle, Unfälle und Feuerwehreinsätze.
- Notarzt ist bei etwa 4.850 Einsätzen beteiligt.

Source 2 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Telenotarzt):
- Der Telenotarzt (TNA) ist ein Konzept für die präklinische Patientenversorgung im Rettungsdienst.
- Es umfasst den Telenotarzt, das Rettungsdienstpersonal und technische Unterstützung für den Austausch zwischen diesen.
- TNA ermöglicht medizinische Expertise über Distanzen mithilfe von Kommunikations- und Informationstechnologien.
- Telenotärzte sind erfahrene Notärzte mit Zusatzqualifikation in Telenotfallmedizin.
- Patientenversorgung erfolgt durch Anweisungen des TNA an das vor Ort befindliche Rettungsdienstpersonal.
- Technische Unterstützung umfasst audiovisuelle Kommunikation, Echtzeit-Vitaldaten-Übertragung und Live-Videoübertragung.
- TNA-Systeme orientieren sich an der S1-Leitlinie „Telemedizin in der prähospitalen Notfallmedizin“.
- Telenotarzt-Zentralen sind Standorte mit Zugriff auf das TNA-System, um Aufgaben gemäß Landesrettungsdienstplänen zu erfüllen.
- Der Rettungsdienst in Deutschland sieht sich Herausforderungen wie steigenden Einsatzzahlen, Fachkräftemangel und verlängerten Eintreffzeiten gegenüber.
- Telenotarzt-Dienst wurde 2014 in Aachen als erstes umfassendes telemedizinisches Rettungsassistenzsystem implementiert.
- System wird durch Krankenkassen finanziert; Implementierung in weiteren Regionen ist geplant.
- Telenotarzt-Zentralen existieren in Aachen, Gelnhausen, Greifswald, Berlin und Bielefeld.
- Pilotprojekt in Bayern zur Telenotarzt-Systematik wurde erfolgreich durchgeführt und in die Regelversorgung empfohlen.
- Telenotarzt unterstützt Rettungskräfte bei Diagnosen und therapeutischen Maßnahmen.
- Es gibt drei häufige Einsatzszenarien für Telenotärzte:
1. RTW ohne Notarzt
2. RTW mit Notarzt (Überbrückung)
3. RTW mit Notarzt (Beratung)
- Sekundäraufgaben des Telenotarztes umfassen Beratung der Leitstelle und medizinische Koordination von Sekundärtransporten.
- Telenotärzte müssen spezielle Qualifikationen und Erfahrungen nachweisen.
- Technische Ausstattung der RTW umfasst Übertragungseinheiten für Vitalparameter und audiovisuelle Kommunikation.
- Einsatzdokumentation erfolgt durch den TNA und ist für die Übergabe im Krankenhaus verfügbar.
- Telenotarzt erhöht die Patientensicherheit und Ressourcenschonung im Rettungsdienst.
- Qualitätsmanagement und regelmäßige Fortbildungen sind Teil des Telenotarzt-Dienstes.
- Medizinische Daten werden für zehn Jahre gespeichert, Sprachkommunikation für sieben Tage.
- Videoübertragung wird nicht gespeichert, sondern nur in Echtzeit übertragen.

Source 3 (https://www.spectaris.de/fileadmin/Content/Pressemitteilungen/2024/Medizintechnik/2024_02_15_Whitepaper_Telenotarzt.pdf):
Weitere Informationen finden Sie auf https://www.spectaris.de/fileadmin/Content/Pressemitteilungen/2024/Medizintechnik/2024_02_15_Whitepaper_Telenotarzt.pdf

Ursprung:

Harburg

Link: https://www.landkreis-harburg.de/portal/meldungen/der-notarzt-sitzt-am-computer-901009733-20100.html?rubrik=1000042

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https://www.landkreis-harburg.de/portal/meldungen/der-notarzt-sitzt-am-computer-901009733-20100.html?rubrik=1000042

Erstellt am: 2025-03-25 11:43:41

Autor:

Harburg