Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Start-der-Brutsaison-im-Wattenmeer-Regeln-fuer-Besucher,regionheidenews2690.html):
- Brutsaison im Nationalpark Wattenmeer (Kreise Dithmarschen & Nordfriesland) hat begonnen.
- Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein erinnert an ganzjährige Leinenpflicht für Hunde im Nationalparkgebiet.
- Anwesenheit von Hunden verursacht Stress bei Brutvögeln.
- Graugans ist die erste Vogelart, die mit der Brut beginnt; viele brütende Graugänse bereits beobachtet.
- Kiebitze gründen aktuell ihre Brutreviere.
- Uferschnepfen befinden sich in der Balz, der Partnersuche.
- Austernfischer sind während der Balz besonders laut.
- Brutvögel sind während der Reviergründungsphase störungsempfindlicher als während der Brut.
- Störungen können dazu führen, dass Vögel das Gebiet verlassen.
- LKN richtet zeitweise Schutzzonen für Strandbrüter an stark genutzten Stränden, z.B. in St. Peter-Ording.
Source 2 (https://organearbeitsblatt.blogspot.com/2023/03/schutzzonen-wattenmeer-arbeitsblatt.html):
- Das Wattenmeer ist mehr als 10 km breit und hat eine Gesamtfläche von 8.000 km².
- Es ist der größte Lebensraum seiner Art weltweit und gehört zu den größten zusammenhängenden Naturlandschaften Europas, zusammen mit den Alpen.
- Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wurde 1985 gegründet.
- Im Wattenmeer brüten, fressen und rasten Millionen von Vögeln.
- Freizeitaktivitäten sind die häufigste Nutzung im Wattenmeer.
- Es gibt drei Schutzzonen im Wattenmeer: Ruhezone, Zwischenzone, Erholungszone.
- Die Ruhezone hat die strengsten Bestimmungen und darf weder betreten noch mit Booten befahren werden.
- Die Grenzen des Nationalparks und der Schutzzonen sind mit Schildern gekennzeichnet.
- In der Ruhezone liegen die Brutgebiete der Vögel in den Dünen und im Watt.
- Die Bedeutung des Wattenmeeres für die biologische Vielfalt reicht weit über das Gebiet hinaus.
Source 3 (https://www.schutzstation-wattenmeer.de/naturschutz/forschung/brutvogel-monitoring/):
- Brutvögel im Wattenmeer sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt.
- Zunehmende Sommersturmfluten und Nesträuber sind wesentliche Bedrohungen.
- Störungen durch Touristen tragen ebenfalls zur Gefährdung bei.
- Viele Vogelarten erreichen nicht den erforderlichen Bruterfolg zur Bestandserhaltung.
- Nester der Wattenmeervögel befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Wasser.
- Sommersturmfluten spülen regelmäßig Gelege fort, was zu Brutausfällen führt.
- Verluste durch Sturmfluten sind Teil der natürlichen Dynamik im Wattenmeer.
- Arten sind evolutionär an solche Verluste angepasst, können jedoch durch häufigere Sturmfluten, bedingt durch den Klimawandel, gefährdet werden.
- Küstenvogelarten haben sich an Brutstandorte ohne Bodenprädatoren angepasst.
- Nester bestehen aus einfachen Kuhlen im Boden, die Raubsäugern schutzlos ausgeliefert sind.
- Bestände von Rotfuchs, Marderhund und anderen Raubsäugern haben zugenommen.
- Vogelnester sind häufig Beute dieser Raubsäuger.
- An der Festlandsküste sind Kolonien von Möwen und Seeschwalben selten geworden.
- Austernfischer haben am Festland oft keinen Bruterfolg aufgrund von Nestraub.
- Auf Inseln und Halligen gibt es noch gute Brutbestände, jedoch auch hier Gefahr durch Raubsäuger.
- Vogelarten wie Sand- und Seeregenpfeifer sowie Zwergseeschwalben brüten an offenen Stränden.
- Diese Vögel teilen ihren Lebensraum während der Brutzeit mit Badegästen und Strandspaziergängern.
- Perfekt getarnte Gelege werden oft unabsichtlich zertreten oder Vögel werden gestört und geben ihr Nest auf.