Niedersachsen

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.tagesschau.de/inland/regional/niedersachsen/ndr-zeitumstellung-risiko-fuer-wildunfaelle-in-niedersachsen-steigt-100.html):
- Polizei und Landesjägerschaft Niedersachsen warnen vor erhöhtem Risiko von Wildunfällen aufgrund der Zeitumstellung auf Sommerzeit.
- Biorhythmus der Tiere orientiert sich an Lichtverhältnissen; Wildwechsel erfolgt vor allem in der Dämmerung.
- Berufsverkehr fällt plötzlich in die Zeit, in der Tiere aktiv sind, was eine Anpassung erschwert.
- Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft, äußert sich zu den Risiken.
- Polizei empfiehlt, bei Wildwechsel langsamer zu fahren, bremsbereit zu bleiben und das Fernlicht auf Abblendlicht umzustellen.
- Gefährdete Stellen werden mit roten Dreibeinen markiert.
- Lenkrad sollte gerade gehalten werden; gefährliche Ausweichmanöver sind zu vermeiden.
- Im Notfall stark bremsen, so die Polizei Nienburg.
- Wissenschaftler Alexander Wirth erklärt, dass Menschen durch die Zeitumstellung eine Art Jetlag erleben können.
- Auf- und Abbau von Proteinen in Körperzellen hängt ebenfalls mit Lichtverhältnissen zusammen.
- Wirth empfiehlt Schulen und Unternehmen, die Zeitumstellung zu berücksichtigen und plädiert für deren Abschaffung.

Source 2 (https://tierschutz.com/zeitumstellung-achtung-wildunfaelle/):
Weitere Informationen finden Sie auf https://tierschutz.com/zeitumstellung-achtung-wildunfaelle/

Source 3 (https://ljv-hessen.de/achtung-wildunfallgefahr-steigt-nach-zeitumstellung-rapide-an/):
- Am kommenden Wochenende wird in Deutschland auf Sommerzeit umgestellt.
- Wildunfälle nehmen besonders im April und Mai zu, vor allem zwischen 5:00-7:00 Uhr und 21:00-23:00 Uhr.
- Rehe sind die häufigsten Opfer von Wildunfällen, beteiligt an fast 50% der Fälle.
- Fleischfresser (Fuchs, Dachs, Marderhund, Waschbär) machen 15% der Wildunfälle aus.
- Jeder zehnte Wildunfall betrifft Hasen und Kaninchen.
- Daten stammen vom Deutschen Jagdverband (DJV) aus 48.200 Fällen im Tierfund-Kataster (2019-2022).
- Die App „Tierfundkataster“ ermöglicht das Melden tot aufgefundener Tiere.
- Sonnenaufgang verschiebt sich ab Sonntag auf kurz nach 7:00 Uhr, was die Unfallgefahr im Berufsverkehr erhöht.
- Jährlingsböcke suchen nach Territorien und können plötzlich auf die Fahrbahn laufen.
- In der Dämmerungsphase steigt die Wildunfallgefahr, besonders auf Überlandstrecken.
- Tipps für Autofahrer:
- Angepasste Fahrweise in wald- und feldreichen Gebieten.
- Tempo 80 statt 100 verkürzt den Bremsweg um 25 Meter.
- Straßenrand beobachten, bei unvermeidbarem Zusammenstoß abbremsen, nicht ausweichen.
- Bei Wildunfall Polizei unter 110 verständigen.
- Präventionsfilm „Wildunfälle verhindern – Und was tun nach einem Wildunfall?“ verfügbar.
- App „hessenWARN“ warnt vor Wildwechseln und ermöglicht Notruf mit Positionsübermittlung.
- Geschwindigkeit an unübersichtlichen Wald- und Feldrändern reduzieren.
- Besondere Vorsicht in Morgen- und Abenddämmerung, bei Nacht und Nebel.
- Nach einem Wildunfall: Unfallstelle sichern, Polizei anrufen, Verletzte über 112 melden.
- Tote Tiere nur mit Handschuhen anfassen, Wild mitnehmen ist Wilderei.
- Fluchtrichtung des Tieres in der Unfallmeldung angeben und Unfallstelle markieren.
- Tierfund-Kataster erfasst bundesweit verunfallte Wildtiere und hilft, Unfallschwerpunkte zu identifizieren.
- Über 25.000 Nutzer haben knapp 130.000 Funde gemeldet, Daten sind auf www.tierfund-kataster.de verfügbar.

Ursprung:

Niedersachsen

Link: https://www.tagesschau.de/inland/regional/niedersachsen/ndr-zeitumstellung-risiko-fuer-wildunfaelle-in-niedersachsen-steigt-100.html

URL ohne Link:

https://www.tagesschau.de/inland/regional/niedersachsen/ndr-zeitumstellung-risiko-fuer-wildunfaelle-in-niedersachsen-steigt-100.html

Erstellt am: 2025-03-31 11:50:15

Autor:

Niedersachsen