Heute ist der 5.04.2025
Datum: 5.04.2025 - Source 1 (https://regionalheute.de/goslar/polizei-warnt-vor-dubiose-angeboten-um-pelz-antiquitaeten-und-goldankauf-goslar-harz-1743429103/):
- Große Anzeigen über Pelz- und Goldankauf in Tageszeitungen zielen vor allem auf ältere Menschen ab.
- Im Landkreis Goslar und in Bad Harzburg wurden solche Angebote festgestellt.
- Polizei warnt vor dubiosen Angeboten, die Senioren anlocken.
- Senioren besitzen oft nicht getragene Pelzmäntel oder Wertgegenstände.
- Nach Kontaktaufnahme wird häufig auf den gleichzeitigen Verkauf von Gold hingewiesen.
- Gold wird unter Wert angekauft, während der Kauf des Pelzmantels nicht zustande kommt.
- Betrüger versuchen, an Namen und Adressen der Interessenten zu gelangen.
- Teilweise werden Hausbesuche angeboten.
- Ermittlungen zeigen, dass Betreiber solcher Geschäfte ihre Personalien verschleiern.
- Verwendete Goldwaagen sind oft nicht geeicht.
- Polizei gibt folgende Tipps:
- Misstrauisch sein, wenn Ankauf nur für kurze Zeit angeboten wird.
- Interesse an Pelzen ist oft ein Vorwand, um an Gold oder andere Wertgegenstände zu gelangen.
- Anzeigen enthalten meist keine verifizierbaren Kontaktdaten.
- Verkauf von Schmuck oder Pelzwaren sollte an autorisierte Fachgeschäfte gerichtet werden.
- Angehörige oder Vertrauenspersonen in Gespräche einbeziehen.
- Keine Auskünfte über Wertsachen oder Bargeld geben.
- Verkaufsgespräche nicht in der eigenen Wohnung führen und keine fremden Personen hereinlassen.
- Autokennzeichen des Käufers notieren, wenn ein ungutes Gefühl besteht.
Source 2 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56517/5973680):
- Datum: 18.02.2025
- Quelle: Polizeiinspektion Gifhorn
- Thema: Betrugsmasche beim Ankauf von Pelzmänteln und Gold
- Zielgruppe: Ältere Menschen mit ungetragenen Pelzen oder Schmuckstücken
- Betrugsmasche:
- Hohe Preise werden versprochen
- Käufer werden unter Druck gesetzt, zusätzlich Goldschmuck zu verkaufen
- Gold wird unter Wert angekauft, Kauf des Pelzmantels erfolgt oft nicht
- Einige Anzeigen dienen dazu, persönliche Daten (Name, Adresse) zu sammeln
- Hausbesuche werden angeboten, um Wertgegenstände auszuspähen oder Zugang zur Wohnung zu verschaffen
- Vorsichtsmaßnahmen:
- Misstrauisch sein bei zeitlich begrenzten Angeboten
- Interesse an Pelzen oft nur Vorwand für Goldankauf
- Anzeigen enthalten meist keine verifizierbaren Kontaktdaten
- Verkauf nur an autorisierte Fachgeschäfte
- Angehörige oder Vertrauenspersonen in Gespräche einbeziehen
- Keine Auskünfte über Wertsachen oder Bargeld geben
- Verkaufsgespräche nicht in der eigenen Wohnung führen
- Autokennzeichen des Käufers notieren, wenn ein ungutes Gefühl besteht
- Kontakt für Rückfragen: Christoph Nowak, Polizeiinspektion Gifhorn, Telefon: 05371 980-104, E-Mail: pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de
Source 3 (https://www.vpnranks.com/de-de/ressourcen/statistiken-zu-betrug-bei-senioren/):
- Statistiken zeigen alarmierenden Anstieg von Betrug an älteren Menschen.
- Kriminelle nutzen Vertrauen und finanzielle Stabilität von Senioren aus.
- Verluste von Januar bis Mai 2024: 1,6 Milliarden Dollar, fast 300 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr.
- Betrugsfälle bei älteren Menschen stiegen 2023 um 14%, finanzielle Verluste um 11%.
- 2023: 3,4 Milliarden Dollar Verlust durch Betrug an älteren Menschen, durchschnittlicher Verlust pro Opfer: 33.915 Dollar.
- Über 101.000 ältere Opfer (60+) meldeten 2023 Betrug, während unter 20-Jährige nur 18.000 Fälle hatten.
- Häufigste Betrugsart: Tech-Support-Betrug mit fast 18.000 Opfern.
- Investitionsbetrug verursachte höchste Verluste: über 1,2 Milliarden Dollar.
- Kryptowährungen werden zunehmend für Betrug verwendet, über 12.000 ältere Opfer betroffen.
- Prognose für 2025: Anzahl der Betrugsopfer könnte auf etwa 121.229 steigen.
- Historische Daten zeigen stetigen Anstieg der Betrugsfälle: 60.000 (2018) auf 103.000 (2023).
- Finanzielle Verluste durch Betrug an älteren Menschen: 600 Millionen Dollar (2018) auf 3,4 Milliarden Dollar (2023).
- Prognose für 2025: Verluste könnten auf etwa 4,47 Milliarden Dollar steigen.
- Häufigste Betrugsarten 2023:
- Tech-Support-Betrug: 17.696 Beschwerden
- Datenschutzverletzungen: 7.333
- Vertrauens- und Liebesbetrug: 6.740
- Investitionsbetrug: 6.443
- Experten betonen die Notwendigkeit von Bewusstsein und Präventionsmaßnahmen.
- Jill Schlesinger: Verluste 2023 bei 3,4 Milliarden Dollar, Tech-Support-Betrug führt.
- Chuck Gallagher: Betrüger nutzen Vertrauen und Schwachstellen von Senioren aus.
- Travis D. Mills: Digitalisierung und Pandemie erhöhen Betrugsrisiken für Senioren.
- VPNRanks verwendet historische Daten und lineare Regression zur Prognose von Betrugstrends.
- Prognosen werden regelmäßig aktualisiert, um Genauigkeit zu gewährleisten.