Emsland

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/okonom-zollkonflikt-koennte-deutschland-in-rezession-treiben-48547812):
- Ökonom Marcel Fratzscher warnt vor einem möglichen wirtschaftlichen Abschwung in Deutschland im Jahr 2025.
- Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
- Problematisch sind nicht die höheren Abgaben bei Exporten in die USA, sondern die fehlende Planungssicherheit für deutsche Unternehmen.
- Fehlende Planungssicherheit könnte Investitionen der deutschen Unternehmen schwächen und die Wirtschaft erneut in die Rezession treiben.
- Fratzscher rät, nicht hysterisch auf die Androhung von Handelszöllen durch Donald Trump zu reagieren, sondern nüchtern und deeskalierend.
- Neue Bundesregierung sollte Stärkung Europas als oberste Priorität im Umgang mit Handelskonflikten setzen.
- Fratzscher betont, dass Deutschland als kleine Volkswirtschaft seine Interessen nur als Teil eines starken Europas schützen kann.
- Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schwächephase.
- Nach zwei Rezessionsjahren wird für 2025 nur ein Mini-Wachstum erwartet.

Source 2 (https://www.deutschlandfunk.de/rezession-wirtschaft-abschwung-herbstgutachten-100.html):
- Verbraucher müssen sich auf geringere Kaufkraft einstellen aufgrund der Gaskrise und erwarteten Rezession.
- Führende Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren für Deutschland eine Rezession.
- Gemeinsames Herbstgutachten am 29. September 2022 veröffentlicht.
- Prognose: Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2023.
- Frühere Prognose für 2023 war ein Wachstum von 3,1 Prozent.
- Für 2022 wird ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,4 Prozent erwartet.
- Wirtschaft wird voraussichtlich drei Quartale hintereinander schrumpfen: Sommerquartal, Herbst und Anfang 2023.
- Erholung der Wirtschaft wird für 2024 erwartet mit einem Wachstum von 1,9 Prozent.
- Hauptursache für die schlechte wirtschaftliche Lage sind die hohen Gaspreise.
- Höchste Preisentwicklung wird Mitte 2023 erwartet.
- Stand 30.09.2022: Deutsche Gasspeicher sind zu über 91 Prozent gefüllt.
- Gasmangellage wird als unwahrscheinlich angesehen, hängt jedoch von der Winterentwicklung ab.
- Bei kalten Temperaturen könnte Gas knapp werden, was zu einem Rückgang der Wirtschaft um bis zu 7,9 Prozent führen könnte.
- Krieg in der Ukraine und ausbleibende russische Gaslieferungen sind wesentliche Ursachen für steigende Energiepreise.
- Corona-Pandemie hat ebenfalls die wirtschaftliche Leistung gebremst.
- Laut Konjunkturzyklus folgt eine Rezession auf einen wirtschaftlichen Boom.
- Aktuelle Situation widerspricht dem Lehrbuch, da die Auswirkungen der Corona-Pandemie überwunden sein sollten.
- Private Haushalte leiden unter massivem Kaufkraftverlust.
- Verbraucher müssen durchschnittlich ein Netto-Monatseinkommen für hohe Gaspreise aufwenden.
- Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt werden als gering eingeschätzt, da Personalmangel besteht.
- Beschäftigungsaufbau wird ab 2024 erwartet.
- Teuerungsrate für 2022 wird auf 8,4 Prozent, für 2023 auf 8,8 Prozent geschätzt.
- Für 2024 wird eine Inflation von 2,2 Prozent prognostiziert.
- Hohe Preise führen dazu, dass Investitionen oft zurückgestellt werden.
- Globale Wirtschaft wird durch den Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie stärker belastet als erwartet.
- OECD rechnet für 2022 mit 3 Prozent Wachstum der Weltwirtschaft, 2023 mit 2,2 Prozent.
- Lebensmittel- und Energiepreise steigen weltweit, Russland ist ein wichtiger Energie- und Düngemittellieferant.

Source 3 (https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/bip-rueckgang-rezession-deutschland-100.html):
- Die deutsche Wirtschaft ist 2024 erneut in der Rezession.
- Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zu 2023 um 0,2 Prozent.
- Dies ist der zweite Rückgang in Folge für die größte Volkswirtschaft Europas.
- Konjunkturelle und strukturelle Belastungen behindern eine positive wirtschaftliche Entwicklung.
- Die Inflation in Deutschland lag 2024 bei 2,2 Prozent, was unter den Werten der zwei Vorjahre liegt.
- Verbraucher zeigen Zurückhaltung und sparen, trotz gestiegener Löhne.
- Private Konsumausgaben stiegen nur um 0,3 Prozent.
- Der Einzelhandel, als drittgrößte Wirtschaft in Deutschland, sieht sich großen Herausforderungen gegenüber.
- Die Industrie verzeichnete einen Rückgang der Wertschöpfung um 3 Prozent.
- Investitionen in Maschinen und Anlagen sanken um 5,5 Prozent.
- Der Wohnungsbau befindet sich in einer tiefen Krise, was das Baugewerbe negativ beeinflusst.
- Prognosen für 2025 sind verhalten, mit nur geringem Wachstum erwartet.
- Mehrere Krisen treffen aufeinander: Rückgang auf Exportmärkten, veraltete Infrastruktur, hohe Energiekosten.
- Politische Unsicherheiten, insbesondere die bevorstehende Bundestagswahl, führen zu Zögerlichkeit bei Unternehmen.
- Die Rezession in Deutschland dauert so lange wie seit über 20 Jahren nicht mehr.

Ursprung:

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Erstellt am: 2025-04-01 01:45:10

Autor:

Emsland