Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Glinde-Feuerwehr-nach-Solar-Brand-tagelang-im-Einsatz,regionnorderstedtnews2602.html):
- Datum des Vorfalls: 28.03.2025
- Ort: Glinde, Kreis Stormarn
- Ereignis: Brand im Dachstuhl eines Einfamilienhauses
- Dauer des Brandes: Bis in den frühen Morgen des 29.03.2025, danach unter Kontrolle
- Anwohner: Zwei Personen und ein Papagei konnten das Haus rechtzeitig verlassen
- Unterbringung: Anwohner sind bei Verwandten untergekommen
- Nachlöscharbeiten: Daurten bis zum Abend des 30.03.2025
- Möglichkeit eines Wiederaufflammens: Feuerwehrsprecher schloss am 31.03.2025 ein erneutes Aufflackern der Glutherde nicht aus
- Schwierigkeit der Löscharbeiten: Brand in Solar-Dachziegeln, die ein Solarmodul enthielten
- Vorgehensweise: Ziegel mussten einzeln abgerissen werden, um Glutnester zu finden
- Anzahl der Einsatzkräfte: Rund 80 Feuerwehrleute
- Anzahl der Fahrzeuge: 22
- Brandursache: Noch unklar, Polizei vermutet technischen Defekt
- Sachschaden: Keine Angaben zur Höhe des Schadens verfügbar
Source 2 (https://www.bb-rundfunk.de/region/glinde/dachstuhlbrand-in-glinde-wohnhaus-nach-feuer-unbewohnbar/):
- Am Freitagmittag brach in einem Einfamilienhaus in Glinde ein schwerer Dachstuhlbrand aus.
- Alarm wurde um 15:20 Uhr ausgelöst, als eine Photovoltaikanlage auf dem Dach in Flammen aufging.
- Rund 80 Feuerwehrleute aus Glinde, Oststeinbek und Reinbek wurden mobilisiert.
- Stadtwehrführer Michael Weidemann betonte die Unterstützung der Bewohner, die alle Zugänge zum Haus öffneten.
- Das Feuer konnte nicht sofort vollständig gelöscht werden; Nachlöscharbeiten dauerten bis kurz nach 20:30 Uhr.
- Gegen 21:20 Uhr wurde ein weiterer Alarm ausgelöst, als erneut Flammen im Dachstuhl entdeckt wurden.
- Alarmstufe wurde auf Feuer 4 erhöht, um genügend Atemschutzträger zur Verfügung zu haben.
- Weitere Feuerwehrleute wurden aus umliegenden Gemeinden zur Unterstützung gerufen.
- Die Photovoltaikanlage war direkt in die Dachpfannen eingebaut, was die Löscharbeiten erschwerte.
- Kira von Hardenberg, Pressesprecherin des Kreisfeuerwehrverbands Stormarn, berichtete von beschädigten Schläuchen durch abfallende Teile des Daches.
- Insgesamt waren rund 108 Feuerwehrkameraden im Einsatz.
- Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Source 3 (https://www.solarenergie.de/hintergrundwissen/solarenergie-nutzen/photovoltaik/photovoltaik-brandstatistik):
- Verständnis der Brandursachen ist entscheidend für Präventionsmaßnahmen.
- Studien von TÜV Rheinland und Fraunhofer dokumentieren Brandursachen in Photovoltaik (PV)-Anlagen.
Hauptursachen für Brände in PV-Anlagen:
1. Elektrische Defekte:
- Fehlerhafte Kabel, Verbindungen und Wechselrichter sind häufigste Auslöser.
- Lichtbögen können durch lose oder verschlissene Verbindungen entstehen.
2. Fehlerhafte Installation:
- Unsachgemäße Installation erhöht das Brandrisiko.
- Probleme wie schlecht befestigte Kabel und unzureichende Erdung können Überhitzung und Brände verursachen.
3. Materialfehler:
- Defekte oder minderwertige Komponenten (z.B. Module, Wechselrichter) sind ebenfalls Ursachen.
- Zertifizierte Systeme minimieren Risiken durch strengere Qualitätskontrollen.
Verteilung der Brandursachen:
- Elektrische Defekte: 50%
- Installationsfehler: 30%
- Materialfehler: 15%
- Externe Faktoren: 5%
- Quelle: TÜV Rheinland, Bericht über Brandursachen in Photovoltaikanlagen.
Fallbeispiel:
- Vorfall in Deutschland (2019) in gewerblichem Gebäude.
- Ursache: lockerer DC-Stecker auf Dachsystem.
- Ermittlungen zeigten, dass Installation nicht den Sicherheitsstandards entsprach, was zu Lichtbogen und Feuer führte.
- Fall verdeutlicht Bedeutung professioneller Installation und regelmäßiger Inspektionen.
Ursachen von Brandvorfällen in PV-Anlagen (2020):
- Elektrische Fehler: 40%
- Installationsfehler: 30%
- Materialfehler: 20%
- Sonstige: 10%
- Quelle: TÜV Rheinland und Statistisches Bundesamt Deutschland.