Harburg

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.landkreis-harburg.de/portal/meldungen/demnaechst-online-bestellen-bioland-jungpflanzen-vom-museumsbauernhof-in-wennerstorf--901009757-20100.html?rubrik=1000042):
- Vorbestellung von Bioland-Jungpflanzen ab Dienstag, 15. April, unter museumsbauernhof.de
- Abholung der Pflanzen vom 2. bis 10. Mai nach Vereinbarung
- Auswahl an Pflanzen: Tomaten, Paprika, Peperoni, Kohl, Salate, Gurken, Kürbisse, Zucchini
- Abholung erfolgt nach Terminbuchung auf dem Museumsbauernhof, Lindenstraße 4, Wennerstorf, nahe der A1
- Museumsbauernhof und Hökerladen geöffnet ab Donnerstag, 1. Mai, dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr
- Bioland-Jungpflanzen sind widerstandsfähig und geeignet für Garten oder Balkon
- Setzlinge werden seit Februar im Gewächshaus von einem Team, einschließlich Menschen mit Behinderung, großgezogen
- Empfehlung, Pflanzen erst nach den Eisheiligen ins Freiland zu setzen
- Bestellung erfolgt ausschließlich über den Webshop, Abholung über Terminbuchung
- Käufer bringen eigene Transportkisten mit zur Abholung
- Museumsbauernhof produziert Blumen, Kräuter und Nutzpflanzen nach Bioland-Richtlinien
- Team mit Menschen mit Behinderung verarbeitet Gemüse zu haltbaren Produkten
- Museumsbauernhof wird von der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg getragen
- Ziel: ökologische Landwirtschaft, Museumsarbeit und inklusive Projekte
- Weitere Informationen unter museumsbauernhof.de

Source 2 (https://www.kiekeberg-museum.de/blick-ins-museum/aussenstellen/museumsbauernhof-wennerstorf/):
- Mitte der 1980er Jahre: Aus für den landwirtschaftlichen Familienbetrieb Bock in Wennerstorf; Hof und Ackerflächen verkauft und versteigert.
- 1987: Landkreis Harburg erwirbt Smedtshof in Wennerstorf für das Freilichtmuseum am Kiekeberg.
- 1997: Konzept für den Hof vereint Arbeit mit Menschen mit Behinderung, ökologische Landwirtschaft und Denkmalschutz; Projekt startet als „Ökologiehof“ in Kooperation mit Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH.
- 13 Menschen mit Behinderungen arbeiten auf dem Hof; Umbau des ehemaligen Schafstalls zu Sozialraum und des Schweinstalls zu Gemüseputzraum.
- 1998: Pachtfläche am Mienenbütteler Weg kommt hinzu; Wiederaufbau des alten Backhauses und Rekonstruktion des Lehmbackofens.
- 2000: Umstellung auf ökologische Landwirtschaft abgeschlossen; Produkte dürfen unter Bioland-Siegel verkauft werden.
- 2008: Umbenennung des Ökologiehofes in Museumsbauernhof; neues Konzept vereint Museum, Landwirtschaft und sozialintegrative Arbeit.
- Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg errichtet Wohnheim Wennerstorf; 13 Menschen mit Behinderung wohnen und arbeiten im Heidedorf.
- 2011: Vier zusätzliche Mitarbeitende mit Behinderung veredeln Obst und Gemüse; insgesamt 16 Menschen mit Behinderung auf dem Museumsbauernhof tätig.
- 2013: Museumsbauernhof erhält Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung (3.500 Euro) für das Konzept „Mit allen Wassern gewaschen“.
- 2015: Neu errichtetes Gewächshaus zur Anzucht von Jungpflanzen durch Mitarbeitende mit Behinderung unter Anleitung der Betriebsleiterin.
- 2021: Entstehung einer modernen Verarbeitungsküche im ehemaligen Schweinestall; Kühlhaus für Lagerung des hofeigenen Obstes und Gemüses errichtet.

Source 3 (https://paritaet-bw.de/leistungen-services/fachinformationen/ackerbau-der-gemeinschaft-die-potenziale-sozialer-landwirtschaft-nutzen):
- Veranstaltung „Ackerbau der Gemeinschaft“ thematisiert Potenziale und Herausforderungen der Sozialen Landwirtschaft.
- Ziel: Nutzen für Einzelpersonen, Höfe, landwirtschaftliche Betriebe und soziale Träger.
- Daniel Peipp, Lehrbeauftragter für Soziale Landwirtschaft, definiert Soziale Landwirtschaft als Verbindung von Landwirtschaft mit sozialen, gesundheitlichen, edukativen und ökologischen Zielen.
- Soziale Landwirtschaft soll nicht mit Solidarischer Landwirtschaft verwechselt werden.
- Beschäftigung in der Sozialen Landwirtschaft bietet sinnstiftende Tätigkeiten, Kontakt zur Natur und Bildungsräume.
- Soziale Landwirtschaft kann lokale Ökonomie stärken und zur regionalen Versorgung mit ökologisch erzeugten Produkten beitragen.
- Historische Verbindung zwischen Sozialer Arbeit und Landwirtschaft betont.
- Verschiedene Modelle der Sozialen Landwirtschaft: soziale Träger betreiben Landwirtschaft, landwirtschaftliche Betriebe integrieren soziale Dienstleistungen.
- Johanna Petersen von Bioland e.V. spricht über Arbeitsrealitäten in der Landwirtschaft und die Notwendigkeit angemessener Bezahlung.
- Viele landwirtschaftliche Gebäude stehen leer; Herausforderungen der Mobilität im ländlichen Raum angesprochen.
- Rebecca Kleinheitz von alma e.V. stellt inklusives Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) vor, das Menschen mit und ohne Behinderung einbezieht.
- FÖJ auf Niedersachsen begrenzt, mit Ziel der bundesweiten Ausweitung.
- Karin Woyta von Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung GmbH berichtet über Integration benachteiligter Menschen auf dem Waldeckhof.
- Finanzierung der Projekte oft schwierig, viele Angebote nur durch Projektfördermittel umsetzbar.
- Veranstaltung verdeutlicht Vielfalt, Herausforderungen und Potenziale der Sozialen Landwirtschaft.
- Kooperation zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und sozialen Trägern als wichtiger Teil einer inklusiven und nachhaltigen Zukunft.

Ursprung:

Harburg

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Erstellt am: 2025-04-01 11:06:28

Autor:

Harburg