Nordfriesland

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Suedamerikanischer-Sumpfbieber-gefaehrdet-Deichstabilitaet-in-SH,nutria184.html):
- Sumpfbiber (Nutrias) aus Südamerika gelten als gefährlich für Schutzbereiche von Vögeln und Deiche.
- Verbreitung an der Westküste in den Kreisen Dithmarschen und Nordfriesland.
- Genaue Zahlen über die Population liegen dem Landesjagdverband nicht vor.
- Zunahme der Nutria-Zahl wird durch regelmäßige Abfragen unter Jägern festgestellt.
- Nutrias sind invasive Arten und dürfen ganzjährig gejagt werden.
- Sie verursachen Fraßschäden an landwirtschaftlichen Kulturen und destabilisieren Deiche durch Höhlenbau.
- Nutrias fressen auch Schutzbereiche für Vögel zurück.
- Jäger sind verpflichtet, Nutrias in sensiblen Bereichen zu jagen, um heimische Arten und Biodiversität zu schützen.
- Bürger können Jäger informieren, wenn sie eine Nutria sehen; Jäger haben die Tiere bereits im Blick.
- Nutrias sind wehrhaft; Hunde sollten nicht in ihre Nähe gelassen werden.

Source 2 (https://ljv-sh.de/invasive-art-nutria-muessen-werden-zunehmend-zum-problem/):
- Der südamerikanische Sumpfbiber, auch Nutria genannt, breitet sich in Schleswig-Holstein aus.
- Wasser- und Bodenverbände betrachten die Nutria als erhebliche Bedrohung für Deich- und Hochwasserschutz.
- Der Marschenverband Schleswig-Holstein e.V. ruft zur intensiven Bejagung der Nutria auf.
- Die Nutria lebt in Altarmen von Flüssen, Buchten, Lagunen und stehenden Gewässern.
- Sie zieht ihre Jungen in meterlangen Röhrensystemen im Uferbereich oder in Deichböschungen auf.
- Die nächste flächendeckende Erfassung der Nutria in Schleswig-Holstein ist für das nächste Jahr geplant.
- Schäden an Uferböschungen durch Nutria wurden bereits von den Deich- und Hauptsielverbänden dokumentiert.
- Grundstückseigentümer sind grundsätzlich für die Schadensbehebung verantwortlich.
- Bei gehäuften Schäden an Böschungen von Vorflutern können Wasser- und Bodenverbände verantwortlich gemacht werden.
- Mit der Gesetzesnovelle des Landesjagdgesetzes vom 26. Januar 2024 ist die ganzjährige Bejagung der Nutria erlaubt.
- Der Einsatz von Nachtsichttechnik zur Bejagung wird ebenfalls erlaubt.
- Die Nutria hat negative Auswirkungen auf heimische Arten und Lebensräume.
- Nutria leben in kolonialen Verbänden von bis zu 15 Tieren und ein Weibchen kann bis zu 15 Junge pro Jahr bekommen.
- Die Nutria verursacht erhebliche Fraßschäden an landwirtschaftlichen Kulturen.
- Das Fleisch der Nutria kann bedenkenlos verzehrt werden, und es gibt Rezeptideen online.

Source 3 (https://www.bfn.de/gebietsfremde-und-invasive-arten):
- Aktuell gibt es rund 900 etablierte Neobiota-Arten in Deutschland.
- Dies entspricht einem Anteil von etwa 1% am Gesamtbestand von rund 74.000 etablierten Arten.
- Die größte Gruppe unter den Neobiota sind die Pflanzen (Neophyten) mit etwa 470 etablierten Arten.
- Es folgen die Wirbellosen- und Wirbeltiere (Neozoen) mit zusammen etwa 320 Arten.
- Die Pilze (Neomyceten) umfassen knapp 100 Arten.
- Bis etwa 1850 nahm die Zahl der Neobiota-Arten stetig, aber langsam zu.
- Seit rund 170 Jahren ist eine stark steigende Tendenz bei den Neuetablierungen zu beobachten.
- Diese Zunahme steht im Zusammenhang mit dem weltweit zunehmenden Handel und Verkehr.
- Aktuell gelten rund 1.600 Pflanzen-, etwa 40 Pilz- und über 450 Tierarten unter den Neobiota als unbeständig vorkommend.
- Besonders bei Wirbellosen Tieren sowie bei Niederen Pflanzen und Pilzen wird eine hohe Dunkelziffer vermutet, da diese unzureichend erfasst sind.
- Das Vorkommen von Neobiota-Arten in Deutschland wird derzeit durch kalte Winter begrenzt.
- Diese klimatische Barriere wird sich voraussichtlich durch den Klimawandel abschwächen, was zu einer verstärkten Ausbreitung der Arten führen könnte.

Ursprung:

Nordfriesland

Link: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Suedamerikanischer-Sumpfbieber-gefaehrdet-Deichstabilitaet-in-SH,nutria184.html

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Erstellt am: 2025-04-01 14:41:17

Autor:

Nordfriesland