Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.fr.de/panorama/parallelen-zu-arian-kriminalwissenschaftler-warnt-polizei-vor-fatalem-irrtum-im-vermisstenfall-pawlos-93661788.html):
- Pawlos, ein sechsjähriger Junge aus Weilburg, Hessen, gilt weiterhin als vermisst.
- Die Suche nach ihm dauert bereits seit acht Tagen ohne jeglichen Anhaltspunkt.
- Die Polizei hat Kontakt zur Polizei in Bremervörde aufgenommen, die im vergangenen Jahr einen ähnlichen Fall mit dem vermissten Arian hatte.
- Arian verschwand im April 2024 aus seinem Zuhause; seine Leiche wurde zwei Monate später gefunden.
- Pawlos verließ am 25. März 2025 während des Unterrichts die Schule.
- Ein Passant sah ihn an einem kleinen Bahnhof nahe der Lahn, und die Spur der Spürhunde endete dort.
- Ein Dashcam-Video zeigt, wie Pawlos von einer viel befahrenen Straße geholt wurde.
- Die Polizei hat unkonventionelle Suchmaßnahmen ergriffen, darunter das Aufhängen von Luftballons und das Abspielen eines Tonbands mit der Stimme von Pawlos' Mutter.
- Der Fluss Lahn wird mit Tauchern abgesucht, da Autisten oft von Wasser angezogen werden.
- Die Bürger von Weilburg unterstützen die Suche, indem sie in Kellern und Gartenhäuschen nachsehen.
- Professor Christian Matzdorf warnt vor vorschnellen Vergleichen zwischen den Fällen von Pawlos und Arian.
- Matzdorf hebt hervor, dass Pawlos nicht „spurlos verschwunden“ ist, da es einen Kontakt zu einer Person außerhalb seines Umfelds gibt.
- Die Polizei hat ihre Maßnahmen angepasst und nutzt 13.000 digitale Informationstafeln in Deutschland für Fahndungsaufrufe.
- Eine Neubewertung der Lage durch die Polizei ist für Freitag geplant.
- Hessens Innenminister Roman Poseck äußerte die Hoffnung, Pawlos zu finden.
Source 2 (https://www.merkur.de/welt/arian-autismus-todesursache-tot-gefunden-suche-wald-polizei-besonderheiten-bremervoerde-news-zr-93158954.html):
- Arian, ein sechsjähriger Junge aus Bremervörde, war rund zwei Monate lang vermisst.
- Sein Körper wurde von einem Landwirt gefunden.
- Die Polizei gibt keine Informationen zur Todesursache oder zum Todeszeitpunkt.
- Dr. Mark Benecke, ein Kriminalbiologe, äußert, dass Arians Autismus eine Rolle gespielt haben könnte.
- Benecke vermutet, dass Arian möglicherweise verdurstet ist, da er gelernt haben könnte, dass Wasser aus der Natur untrinkbar ist.
- Es gab Spekulationen über den Einfluss von Arians Autismus auf die Suche nach ihm.
- Fachleute befürchteten, dass Arian sich aus Angst vor den Einsatzkräften verstecken könnte, was zu einer „leisen Suche“ führte.
- Die Polizei setzte kreative Methoden ein, um Arian zu finden, darunter Luftballons, Kindermusik und Skybeamer.
- Ergotherapeutin Jutta Berthold erklärt, dass Arian möglicherweise weniger Angst vor dem Wald und der Dunkelheit hatte, was ihm helfen könnte, Ressourcen zu schonen.
- Es wird diskutiert, dass Arians Autismus ihm auch Vorteile im Überleben im Wald verschafft haben könnte.
- Autismus ist eine komplexe und individuell ausgeprägte Reihe neuropsychiatrischer Störungen.
- Kinder mit hochsensibler Veranlagung gehen statistisch häufiger verloren.