Nordfriesland

Heute ist der 4.04.2025

Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.shz.de/lokales/husum/artikel/trockenheit-in-nordfriesland-das-sagen-bauern-und-naturschuetzer-48534975):
- März 2023 war einer der trockensten Monate in Nordfriesland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.
- Der Klimawandel führt zu anhaltenden Wetterlagen, anstatt zu schnellen Wechseln zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten.
- Landwirte und Naturschützer äußern sich zur Trockenheit in der Region.
- Thore Hansen, Landwirt in Mildstedt, berichtet, dass noch genug Feuchtigkeit im Boden vorhanden sei.

Source 2 (https://www.bauernverband.de/topartikel/die-auswirkungen-des-klimawandels-auf-die-landwirtschaft):
- Landwirtschaft stark wetterabhängig; kurze Stürme oder Frostnächte können Ernteverluste verursachen.
- Wissenschaftler definieren „Klima“ als mittleren Zustand der Atmosphäre über mindestens 30 Jahre, nicht als tagesaktuelles Wetter.
- Klimawandel erkennbar durch veränderte Mittelwerte von Temperatur, Niederschlag, Wind, Feuchte und Strahlung sowie häufigere Extremereignisse.
- In Deutschland steigt die Jahresdurchschnittstemperatur seit 1881 sowohl im langfristigen Trend als auch im 30-jährigen Mittel.
- Mildere Winter fördern die Verbreitung von Schädlingen und Unkräutern; Pflanzen wie Raps, Gerste und Weizen benötigen Kältereiz (Vernalisation) für die Blüte.
- Zu milde Winter können zu Ernteausfällen führen.
- Klimawandel führt zu Verschiebung des Weinbaus nach Norden und verändert das Sortenspektrum.
- Vegetationsperiode hat sich seit den 1960er Jahren um mehr als zwei Wochen verlängert.
- Frühes Austreiben von Pflanzen birgt Risiko von Schäden durch Spätfröste.
- Steigende Temperaturen erhöhen Risiko von Hitzewellen und Dürreperioden, die während sensibler Entwicklungsphasen von Pflanzen auftreten können.
- Prognosen deuten auf zunehmende Kahlfröste hin, die Pflanzen in schneelosen Winternächten gefährden.
- Klimamodelle sind unsicher bezüglich zukünftiger Schnee- und Regenmengen; tendenziell trockenere Sommer und nassere Winter erwartet.
- Gebiete mit bereits wenig Sommerregen könnten noch weniger Niederschlag erhalten, was das Dürrerisiko erhöht.
- Höhere Temperaturen führen zu erhöhtem Wasserbedarf der Pflanzen und verstärktem Trockenstress, was die Anfälligkeit gegenüber Schadinsekten erhöht.
- Veränderungen in Niederschlagsmengen und -arten könnten zu Erosionen und Überschwemmungen führen.
- Pflanzen sind entscheidend für die Ernährung und betreiben Photosynthese, wobei sie CO2 aus der Luft nutzen.
- C4-Pflanzen (z.B. Mais) sind weniger abhängig von CO2-Konzentration als C3-Pflanzen (z.B. Weizen, Roggen).
- CO2-Düngeeffekt kann C3-Pflanzen zugutekommen, sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden, da er mit negativen Folgen des Temperaturanstiegs und Wasserverfügbarkeit einhergeht.

Source 3 (https://www.bpb.de/themen/umwelt/landwirtschaft/343030/klima-und-landwirtschaft/):
- Beillouin et al. (2020) untersuchen den Einfluss extremer Wetterbedingungen auf die europäische Landwirtschaft im Jahr 2018.
- Veröffentlichung in den Philosophical Transactions of the Royal Society B Biological Sciences, DOI: 10.1098/rstb.2019.0510.
- BMEL (2017) behandelt Extremwetterlagen in der Land- und Forstwirtschaft.
- BMEL (2018) gibt einen Überblick über Maßnahmen zur Trockenheit und Dürre 2018.
- BMU (2021) veröffentlicht ein Hintergrundpapier zum Klimapakt Deutschland.
- Büntgen et al. (2021) analysieren europäische Dürreextreme im Vergleich zur Variabilität der letzten Jahrhunderte.
- Veröffentlichung in Nature Geosciences, DOI: 10.1038/s41561-021-00698-0.
- Clark et al. (2020) warnen, dass Emissionen des globalen Lebensmittelsystems die Klimaziele von 1,5° und 2°C gefährden könnten.
- Veröffentlichung in Science, DOI: 10.1126/science.aba7357.
- De Witte (2017) untersucht die Wirtschaftlichkeit der Feldbewässerung.
- ECA (2021) berichtet über die Gemeinsame Agrarpolitik und deren Einfluss auf die Klimaziele.
- EEA (2019) analysiert die Anpassung an den Klimawandel im Agrarsektor in Europa von 1994 bis 2019.
- EU-Kommission (2018) schlägt Vorschriften für die Unterstützung der Mitgliedstaaten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik vor.
- Hempel et al. (2019) untersuchen das Risiko von Hitzestress in der europäischen Milchviehhaltung unter verschiedenen Klimaszenarien.
- Veröffentlichung in Earth System Dynamics, DOI: 10.5194/esd-10-859-2019.
- IPCC (2020) veröffentlicht einen Sonderbericht über Klimawandel und Landnutzung.
- Isermeyer et al. (2019) diskutieren die Einbeziehung des Agrarsektors in die CO2-Bepreisung.
- Lakner (2021) analysiert die Rolle der GAP nach 2020 für die Erreichung der Klimaziele.
- LWK (2019) gibt Informationen zu Anpassungsstrategien im Ackerbau.
- Mersmann und Braun (2013) behandeln den Emissionshandel.
- Müller et al. (2017) warnen vor Risiken der Fehlanpassung in der Landwirtschaft.
- Naumann et al. (2021) berichten über wirtschaftliche Dürreauswirkungen in Europa durch anthropogene Erwärmung.
- Veröffentlichung in Nature Climate Change, DOI: 10.1038/s41558-021-01044-3.
- Röder und Grützmacher (2012) untersuchen Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Mooren.
- Tanneberger et al. (2020) diskutieren die Rolle von Natur-basierten Lösungen zur Erreichung von EU-Nachhaltigkeitszielen.
- UBA (2018) veröffentlicht Anpassungsstrategien für die deutsche Landwirtschaft.
- UBA (2020a) berichtet über die Berichterstattung unter der Klimarahmenkonvention.
- UBA (2020b) stellt nationale Trendtabellen für die Berichterstattung atmosphärischer Emissionen vor.
- UFZ (2020) analysiert jährliche Dürrestärken im Boden von 1952 bis 2020.
- Vroege et al. (2021) untersuchen Satellitenunterstützung zur Versicherung von Landwirten gegen extreme Dürre.
- Veröffentlichung in Nature Food, DOI: 10.1038/s43016-021-00244-6.
- WBAE und WBF (2016) geben ein Gutachten zu Klimaschutz in der Landwirtschaft ab.
- Wichtmann et al. (2016) behandeln die Bewirtschaftung nasser Moore und deren Vorteile.

Ursprung:

Nordfriesland

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Erstellt am: 2025-04-02 08:20:09

Autor:

Nordfriesland