Heute ist der 6.04.2025
Datum: 6.04.2025 - Source 1 (https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/reparatur-an-oberleitung--zugverkehr-zwischen-hamburg-und-luebeck-wieder-regulaer-35607732.html):
- Defekte Oberleitung zwischen Hamburg und Lübeck verursachte Probleme im Bahnverkehr.
- Reparaturarbeiten an der Oberleitung sind abgeschlossen.
- Verkehr zwischen Hamburg und Lübeck kann wieder regulär aufgenommen werden.
- Laut Deutsche Bahn kann es jedoch etwas dauern, bis der Verkehr nach normalem Zeitplan verläuft.
- Pendler mussten mit Beeinträchtigungen rechnen.
- Ein erstes Gleis wurde am Abend des Vortages wieder freigegeben.
- Arbeiten am zweiten Gleis dauerten bis zum frühen Mittag.
- Ein Zug beschädigte die Oberleitung zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Hamburg-Wandsbek am Mittwochmittag.
- Fahrgäste konnten über einen anderen Zug das Fahrzeug verlassen.
- Bus-Ersatzverkehr wurde zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Hamburg-Rahlstedt eingerichtet.
Source 2 (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Bahnverkehr-zwischen-Luebeck-und-Hamburg-rollt-wieder,regionluebecknews2872.html):
- Datum: 03.04.2025
- Oberleitungsschaden zwischen Lübeck und Hamburg verursacht Zugverkehrsprobleme.
- Bahnpendler mussten am Mittwoch stundenlang warten.
- Probleme traten seit Mittwochnachmittag auf.
- Einschränkungen im Bahnverkehr bis zum frühen Donnerstagmorgen.
- Ein Gleis auf der Strecke wurde am Mittwochabend wieder freigegeben.
- Schaden wurde durch einen Zug verursacht, der eine Oberleitung zwischen Hamburger Hauptbahnhof und Wandsbek beschädigte.
Source 3 (https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/mFUND/Aktuell/mpact-big-data.html):
- Die deutsche Schieneninfrastruktur ist hochbelastet, da die Verkehrsleistung in den letzten 30 Jahren stark gestiegen ist (Personenverkehr: +47%, Güterverkehr: +80%), während das Schienennetz um 12% geschrumpft ist.
- Es kommt häufig zu Störungen und Baustellen, was die Pünktlichkeit beeinträchtigt.
- Die Deutsche Bahn plant ein neues Instandhaltungskonzept zur Digitalisierung, Automatisierung und Optimierung der Schieneninfrastruktur.
- Ziel ist es, Zugausfällen entgegenzuwirken und Fahrzeuginstandhaltungsprozesse frühzeitiger zu initiieren.
- Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND verschiedene Forschungsprojekte zur zustandsbasierten Instandhaltung.
- Es gibt drei Instandhaltungsstrategien: korrektive Wartung, präventive Wartung und zustandsbasierte Instandhaltung (Predictive Maintenance).
- Zustandsbasierte Instandhaltung nutzt Fernüberwachung zur automatischen Zustandserfassung und analysiert Daten mit Künstlicher Intelligenz (KI).
- Vorteile der zustandsbasierten Wartung: Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen nur bei Bedarf, verbessertes Wartungsmanagement, effizientere Personal- und Materialeinsatzplanung.
- Im mFUND-Projekt AIFRI wird untersucht, ob KI zur zustandsbasierten Wartung der Schieneninfrastruktur eingesetzt werden kann.
- Aktuelle Inspektionsmethoden liefern oft ungenaue Daten zu Fehlerbildern und deren Ausmaßen.
- Das AIFRI-Team entwickelt ein IT-Werkzeug zur effizienten Nutzung von Prüfdaten, das Fehlerbilder detektiert, klassifiziert und bewertet.
- Das mFUND-Projekt ESPEK untersucht die automatisierte Schadstellenuntersuchung an Personenverkehrszügen mithilfe von Bilddaten und KI.
- Kameras an Werkshalleneinfahrten scannen Züge, um Schäden automatisch zu erkennen.
- Automatisierte Schadmusterekennung soll Schwachstellen frühzeitig identifizieren und die Instandhaltungsmaßnahmen effizienter gestalten.
- Vorteile der automatisierten Erkennung: schnellere und kostengünstigere Beseitigung von Störungen, erhöhte Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Fahrzeuge, reduzierte Zugausfälle und Bedarf an Ersatzfahrzeugen.
- Zustandsbasierte Instandhaltung verlängert die Lebensdauer der Anlagen, steigert die Kapazitäten und verbessert die Verfügbarkeit der Netze.