Heute ist der 6.04.2025
Datum: 6.04.2025 - Source 1 (https://www.merkur.de/welt/holland-nutzt-sand-kanonen-an-kuesten-mit-folgen-fuer-urlauber-zr-93667027.html):
- Urlauber in den Niederlanden müssen bis 2026 mit umfassenden Maßnahmen an vielen Küstenbereichen rechnen.
- An der niederländischen Nordseeküste laufen Bauarbeiten zur Sandauffüllung an zahlreichen Stränden.
- Wind, Wellen und Strömungen tragen kontinuierlich Sand von den Küsten ab, weshalb regelmäßige Küstenpflege notwendig ist.
- Sand wird mit speziellen Rohren von Schiffen an die Küsten transportiert.
- Bereits abgeschlossene Arbeiten in Egmond an Zee/Bergen, gefolgt von Arbeiten in Renesse und Burgh-Haamstede.
- „Rijkswaterstaat“ ist die zuständige Behörde für Hochwasserschutz und führt die Sandauffüllungen durch.
- Ab Herbst 2024 werden auch Strände in Zeeland, wie Domburg, Cadzand und Nieuwesluis, mit Sand aufgefüllt.
- Zeitpläne für die Arbeiten sind wetterabhängig; bei starkem Wind oder hohem Wellengang werden sie ausgesetzt.
- Sand wird etwa 10 Kilometer vor der Küste gewonnen und dann auf die Strände gesprüht.
- Bulldozer und Schaufeln verteilen den Sand gleichmäßig.
- Aufgeschütteter Sand trägt zur natürlichen Hochwassersicherung bei und schafft Lebensräume für Flora und Fauna.
- „Rijkswaterstaat“ führt jährliche Vermessungen der Küste durch, um Sanddefizite zu lokalisieren.
- Ein vierjähriger Zyklus zur Instandsetzung der Küste wird entwickelt, mit Umsetzung innerhalb von fünf Jahren.
- Vorläufiger Zeitplan für Hauptarbeiten 2025-2026 umfasst mehrere Standorte, darunter Ameland, Heemskerk, Goeree, Renesse, Burgh-Haamstede, Domburg, Dishoek, Neuwesluis und Cadzand.
- Nach Arbeiten in Zeeland folgen Sandauffüllungen in Südholland, Nordholland und Friesland.
- Bauarbeiten können zu Einschränkungen, Sperrungen, Lärm- und Staubbelastungen führen.
- Arbeiten werden vorwiegend außerhalb der Hauptsaison oder in weniger frequentierten Bereichen durchgeführt.
- Frühzeitige Ankündigungen der Arbeiten sollen Urlaubern helfen, ihre Planungen anzupassen.
Source 2 (https://cadzand-online.de/sandaufspuelungs-arbeiten-am-strand-2025/):
- Zeitraum der Arbeiten: 14. März bis Ende April 2025
- Verantwortliche Organisation: Rijkswaterstaat
- Ort der Arbeiten: Strände von Cadzand und Groede
- Menge des aufgespülten Sands: 610.000 m³ aus der Nordsee
- Transportmethode: Schleppsaugbagger und dicke Rohre
- Arbeitsbereich: Strand zwischen Jachthafen von Cadzand und Verdronken Zwarte Polder bei Nieuwvliet-Bad
- Zusätzliche Sandverstärkung: 325.000 m³ für den Strand von Groede zwischen Nieuwesluis und Breskens
- Voraussichtliches Ende der Arbeiten in Groede: Ende Juni 2025
- Ziel der Maßnahmen: Schutz der Region zwischen Cadzand-Bad und Breskens vor dem Meer und ansteigendem Wasserspiegel
- Bedeutung von Strand und Dünen: Natürlicher Schutz gegen das Meer
- Notwendigkeit der Arbeiten: Jährlicher Sandverlust durch Wind, Wellen und Strömungen
- Sicherheitsmaßnahmen: Arbeitsbereich wird abgesperrt, Strand wird nach Trocknung und Festigkeit wieder freigegeben für Badegäste
Source 3 (https://www.eskp.de/klimawandel/sand-fuer-den-erhalt-der-kuesten-9351101/):
- Sandaufspülung wird als Küstenschutzmaßnahme am Strand auf Sylt eingesetzt.
- Strände sind wirtschaftlich wichtig für Regionen wie Miami, Sylt und Sydney.
- Küstenverläufe verändern sich durch Stürme, Ebbe, Flut und menschliche Aktivitäten.
- Um Küstenerosion zu bekämpfen, werden seit Jahrhunderten Bauwerke wie Deiche und Buhnen errichtet.
- Sandaufspülungen sind eine Alternative, um Strände mit Sand zu regenerieren.
- Auf Sylt werden jährlich etwa 1 Million Kubikmeter Sand durch Winterstürme ins Meer gespült.
- Seit 1972 wurden auf Sylt rund 50 Millionen Kubikmeter Sand aufgespült, Kosten: 228 Millionen Euro.
- Spezielle Spülschiffe saugen Sand aus 15 bis 30 Metern Meerestiefe und pumpen ihn an den Strand.
- Sandaufspülungen beeinträchtigen Meeresbodenorganismen und verändern die Sedimentzusammensetzung.
- Feinerer Sand, der weiter draußen gewonnen wird, hält sich weniger lange am Strand.
- Technologien zum Sandabbau werden zunehmend ausgereifter.
- Umweltfolgen des Sandabbaus sind wenig erforscht; Strategien zur Nachhaltigkeit fehlen.
- Das Forschungsprojekt STENCIL untersucht die Auswirkungen von Sandaufspülungen auf Ökosysteme.
- Projektleiter Dr. Stefan Schimmels betont die Notwendigkeit, die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu bewerten.
- Erste Ergebnisse zeigen, dass Sandaufspülungen notwendig sind, um Küsten flexibel zu schützen.
- Künstlich geschaffene Sandbänke bieten Lebensraum für Küstenvögel und sind stabil.
- Nachteile der Sandaufspülungen müssen stärker berücksichtigt werden.
- Abbaugebiete zeigen nach Jahrzehnten noch große Krater; Sedimentablagerungen sind problematisch.
- Hydrotoxikologie wird zur Messung der Auswirkungen auf marine Lebewesen eingesetzt.
- Eine SWOT-Analyse wurde veröffentlicht, um Vor- und Nachteile der Maßnahmen darzustellen.
- Langfristige Überprüfung der Auswirkungen des Sandabbaus ist notwendig.
- Zwei Drittel der Außenküsten in Mecklenburg-Vorpommern sind Rückgangsgebiete.
- International gibt es eine Sandkrise, da viele Länder nicht über ausreichende Ressourcen verfügen.
- Klimawandel und steigende Meeresspiegel erhöhen die Nachfrage nach Sand.