Heute ist der 4.04.2025
Datum: 4.04.2025 - Source 1 (https://www.heimat-info.de/beitraege/ca6e0a52-f7f8-46a7-952b-366d6a85ffe1):
- Dringende Arbeiten am Wasserleitungsnetz im Ortsteil Wildenreuth
- Kurzzeitige abschnittsweise Absperrungen der Wasserversorgung
- Termine: Donnerstag, 6. Februar; Freitag, 7. Februar; ab Montag, 10. Februar
- Hinweis auf Verständnis für die Maßnahme
- Verantwortlich: Stadtwerke Erbendorf
Source 2 (http://wildenreuth.de/gewerbe/wasserversorgung.html):
- Bis 1902 war die Wasserversorgung in Wildenreuth unzureichend.
- Eine Holzleitung führte Wasser von einer offenen Quelle zum Röhrkasten des Platzschmiedes.
- Abwasser wurde in den Ökonomihof des Schlosses geleitet.
- Die Gutsherrschaft hatte eine eigene Holzrohrleitung aus den Rohrwiesen.
- Der Brunnen in der Herrnmühlpaint versorgte einen großen Teil des unteren Dorfes.
- Der Lumpenbrunnen in der oberen Gasse lieferte Wasser, war jedoch bei Regen unbrauchbar.
- Johann Grünbauer stellte 1885/1886 einen Antrag auf eine Zweigleitung für das obere Dorf, der abgelehnt wurde.
- Ein späterer Antrag zur Nutzung einer Quelle im Straßengraben wurde genehmigt.
- 1898 wurde der Verbindungsweg Wildenreuth/Gerbersdorf zur Distriktstraße erhoben.
- Um Umbaukosten von ca. 800 RM zu decken, wurde die Einführung eines Bierpfennigs vorgeschlagen.
- Der Bierpfennig wurde mit knapper Mehrheit in der Gemeindeversammlung genehmigt.
- Der jährliche Ertrag des Bierpfennigs wurde auf 400 RM geschätzt.
- Ein Gesuch um Einführung des Bierpfennigs wurde an das bayerische Staatsministerium des Innern gesendet.
- Die Bierwirte äußerten Bedenken gegen den Bierpfennig.
- Der Bau einer Wasserleitung wurde in Aussicht gestellt.
- Das Wasserversorgungsbüro in München wurde mit der Planung beauftragt.
- Eine alte Quelle am unteren Tradweiher wurde als Wasserquelle vorgesehen.
- Bei einer Untersuchung wurde ein toter Frosch in der Quelle entdeckt.
- Der Lobesbrunnen wurde als bessere Wasserquelle identifiziert.
- Der Assessor lobte die Entdeckung des Lobesbrunnens.
- Bei einer Ortsausschusssitzung gab es Widerstand gegen den Wasserleitungsbau.
- Ein Staatszuschuss von 4000-5000 Mark wurde in Aussicht gestellt.
- Die Abstimmung über den Wasserleitungsbau fiel negativ aus.
- Gegner des Wasserleitungsbaus wurden weniger.
- Die Gutsherrschaft erhöhte ihre Unterstützung für die Wasserleitung.
- Die Gemeindeversammlung genehmigte den Bau der Hochdruckwasserleitung mit 24000 Mark Kosten.
- Vorarbeiten für den Bau wurden eingeleitet.
- Wasserproben wurden zur Untersuchung nach Erlangen geschickt.
- Die Firma Pfister und Schmidt wurde mit dem Bau beauftragt.
- Die Kosten für Hausanschlüsse sollten von den Hausbesitzern getragen werden.
- Bewohner äußerten Bedenken wegen der Kosten für Anschlüsse.
- Ein Gesuch zur Übernahme der Anschlusskosten durch die Gemeinde wurde verfasst.
- Die entstehenden Mehrkosten beliefen sich auf 4000 Mark.
- Der Staatszuschuss zu den Baukosten betrug 4750 Mark.
- Die Wasserleitung wurde 1902 fertiggestellt und war die erste in der Region.
- Johann Müller wurde erster Brunnenwart, gefolgt von Simson Fritzmann.
Source 3 (https://wilo.com/de/de/News-Blog/Rund-um-die-Wilo-Welt/Blog/3000-Jahre-im-Kurzabriss-Die-Geschichte-der-Wasserversorgung_10048.html):
- Die Römer erfanden Aquädukte, ein bekanntes Wasserverteilungssystem der Antike.
- Aquädukte wurden zwischen 312 v. Chr. und 455 v. Chr. im gesamten Römischen Reich gebaut.
- Sie konnten Wasser über viele Kilometer transportieren und in Städte leiten.
- Großstädte wie Rom wurden mit frischem Quellwasser versorgt.
- Um Wasser zugänglich zu machen, bauten die Römer Kanäle und Rohre.
- Rohre bestanden aus Materialien wie Ton, Stein, Holz, Blei oder Leder.
- Zunächst wurden Brunnen und Bäder mit Wasser versorgt, später auch Privathäuser.
- Antike und moderne Aquädukte sind in Frankreich und Italien noch heute zu entdecken.